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"Beat": Amazon Prime kündigt neue Berlin-Serie an

Obwohl Streamingdienste wie Netflix und Amazon Prime Video bereits zahlreiche Eigenproduktionen im Angebot haben, sind deutsche Serien darunter immer noch eine Seltenheit. Ende 2018 will Amazon Prime sein Angebot mit der Berlin-Serie "Beat" erweitern.

Jannis Niewöhner und Karoline Herfurth werden für die Amazon-Prime-Serie "Beat" vor der Kamera stehen

Jannis Niewöhner und Karoline Herfurth werden für die Amazon-Prime-Serie "Beat" vor der Kamera stehen

DPA

Amazon Prime Video produziert eine neue deutsche Serie für sein Streaming-Angebot. Die Produktion mit dem Arbeitstitel "Beat" soll zum Jahresende verfügbar sein. Die Handlung spielt in der Berliner Clubszene, es geht um Mordfälle, Organhandel und organisierte Kriminalität, wie Amazon am Dienstag bei der Vorstellung des Projekts in Berlin mitteilte.

Zunächst werden sieben Episoden produziert. Regie führt der Filmemacher Marco Kreuzpaintner ("Krabat"), der auch die Idee für das Projekt lieferte. Vor der Kamera stehen unter anderem Jannis Niewöhner ("Jugend ohne Gott"), Karoline Herfurth ("Fack ju Göhte"), Christian Berkel ("Inglorious Basterds") und Claudia Michelsen ("Ku'damm 56").  Produziert wird "Beat" von Hedlinger/Doll Filmproduktion und Warners Bros. zusammen mit Pantaleon Films.

Serie ist von "erschreckender Aktualität"

Amazon-Deutschland-Geschäftsführer Christoph Schneider sagte, der Erfolg auf dem lokalen Markt sei die "Pflicht", im Ausland die "Kür". Für andere Länder werde die Serie synchronisiert. Wie viele Menschen "Beat" wirklich sehen werden, bleibt ein vor der Öffentlichkeit streng gehütetes Geheimnis.

Schauspielerin Herfurth, die in der Serie die Agentin einer europäischen Sicherheitsbehörde spielt, sagte, die Serie "Beat", in der es um Organhandel geht, sei von "erschreckender Aktualität". Filmemacher Kreuzpaintner kann sich vorstellen, weitere Staffeln auch mit anderen europäischen Schauplätzen zu drehen.

Zum deutschen Angebot von Amazon Prime Video gehören bereits Matthias Schweighöfers "You are Wanted", jüngst sind neue Staffeln von "Der Lack ist ab" und "Pastewka" online gestellt worden. Noch in diesem Jahr soll "Deutschland 86" als Fortsetzung von "Deutschland 83" folgen. 

fri / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.