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ARD-Serie "Pfarrer Braun": Ottfried Fischer verabschiedet sich von Fernsehgemeinde

Nach zehn Jahren wird Ottfried Fischer nur noch ein Mal in seiner Paraderolle als Pfarrer Braun zu sehen sein. Der Schauspieler gibt die Rolle aus gesundheitlichen Gründen auf.

Schauspieler Ottfried Fischer nimmt Abschied von der ARD-Reihe "Pfarrer Braun": In dieser Woche haben im bayerischen Bad Tölz und Umgebung die Dreharbeiten für die 22. und letzte Folge mit dem Titel "Brauns Heimkehr" begonnen, teilte die ARD-Filmtochter Degeto am Montag in einer Presseerklärung mit. Im Frühjahr wurde bereits bekannt, dass die Krimireihe wegen Fischers Gesundheitszustand eingestellt wird. Der schwergewichtige 59-Jährige hat die Parkinsonsche Krankheit.

Auch im letzten Film rund um den resoluten Pfarrer ist es um dessen Gesundheit nicht gut bestellt. Sein oberster Dienstherr hat ihn abberufen, in seiner Heimatstadt Bad Beuern will er sich zur Ruhe setzen. Daraus wird aber nichts, denn auf der Fahrt dorthin wird er in einen merkwürdigen Unfall verwickelt. Außerdem wird einem Mönch bei einem Überfall der Daumen abgeschnitten. Braun führt der Fall letztlich bis nach Rom zum großen Finale.

Wiedersehen mit alten Bekannten

Neben Fischer werden unter anderen wieder Peter Heinrich Brix (Kommissar Geiger), Hans-Michael Rehberg (Bischof Hemmelrath), Gilbert von Sohlern (Priester Mühlich) und Antonio Wannek (Armin) dabei sein. Der Film wird nächstes Jahr ausgestrahlt.

"Alles hat seine Zeit", wurde Fischer, der seit 2003 Pfarrer Braun war, in der Mitteilung zitiert. "Wir verabschieden uns auch mit einem lachenden Auge. Unterm Strich gilt, was ich schon im "Schlachthof" gesagt habe: Nicht Trauer weil's vorbei - sondern Freude, weil's so schön war."

ono/DPA / DPA
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