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Balztänze und Ecksofas: Warum man jetzt schon weiß, was in dieser "Bachelorette"-Staffel passieren wird

Es werden wieder Rosen verteilt. Und jeder erprobte "Bachelorette"-Zuschauer weiß, was in den nächsten Wochen noch kommen wird. Acht Dinge, auf die man sich als Trash-TV-Fan freuen kann.

"Bachelorette" Nadine Klein

Auch in diesem Jahr wird es bei der "Bachelorette" ein Date auf dem Meer geben

MG RTL D

Es ist Sommerloch, die WM ist vorbei, die Bundesliga hat noch nicht begonnen, im Fernsehen laufen nur Wiederholungen und die Hälfte des Landes ist verreist. Nur auf einen ist Verlass: RTL. Mit dem "Sommerhaus der Stars" und der neuen Staffel "Bachelorette" sorgt der Sender dafür, dass Trash-TV-Fans nicht allzu langweilig wird und wir trotz strahlender Sonne vor der Glotze hängen. 

"Bachelorette": Die neue Staffel hat begonnen

In der gestrigen Auftaktfolge der neuen "Bachelorette"- mit der – oh Schreck – schon 32 Jahre alten Nadine Klein, bekamen die Fans schon einen kleinen Vorgeschmack auf das, was noch kommen mag. Nein, was definitiv noch kommen wird. Und weil die Kuppelshow immer dem gleichen Schema folgt und auch deshalb so beliebt ist, hier schon mal die Highlights der aktuellen Staffel. 

Der Quoten-Verrückte

Wie in jeder "Bachelor"- und "Bachelorette"-Sendung vorher wird es auch in dieser Ausgabe der Kuppelshow einen Kandidaten geben, der nur weit kommt, weil RTL das so will. Obwohl der Rosen-Single, in diesem Fall Nadine Klein, von dem Teilnehmer wenig hält und beim bloßen Anblick die Augen verdreht, bekommt der nervige Typ in jeder Folge ein Schnittblümchen. Der erste Tipp für den diesjährigen Quoten-Verrückten wäre Sascha Markus René Karl Willi Schmitz – "glaubst du an die Liebe auf den ersten Blick oder soll ich noch mal aussteigen?" – gewesen. Mit seinen unterirdischen Anmachsprüchen und seinem überirdischen Ego war der 39-Jährige sofort Favorit auf den Titel. Leider hat der Hobby-Boxer schon in der ersten Folge sein Pulver verschossen. Jetzt stehen die Chancen gut, dass Brüllaffe-Eddy, der die Bachelorette erstmal mit einem Tschacka-Urschrei überraschte, den fragwürdigen Stempel aufgedrückt bekommt. 

Absurde Dates

Weil es nicht eh schon merkwürdig genug ist, im TV mittels Rosenverteilung den Traummann zu suchen, organisieren die Produzenten in jeder Staffel Dates, die immer dem gleich-absurden Schema folgen: Angst, Action, Erleichterung. Boot fahren, mit dem Helikopter durch die Gegend fliegen, an völlig willkürlichen Plätzen picknicken, auf müde aussehenden Pferden reiten oder Bungee springen – wir haben wirklich schon alles gesehen. 

Das Drehbuch eines jeden "Bachelor/ette"-Dates: Erst haben beide Schiss – wobei er es natürlich nie zugeben würde – dann stehen sie es gemeinsam durch und am Ende liegen sie sich erleichtert in den Armen. Je absurder das Date, desto eingeschworender die Verbindung der willigen Singles danach.  

Peinliches Product Placement

Was wäre die RTL-Show ohne Kokos-Alkohol, ohne Chips, ohne wer-auch-immer-gerade-sponsert? In kaum einer Sendung werden Produkte so elegant, so unauffällig, inhaltlich so passend inszeniert, wie in der Kuppelshow. Okay, lassen wir die Keks-Riegel im Dschungelcamp mal außen vor. Man darf schon jetzt gespannt sein, wie schamlos das Product Placement in diesem Jahr sein wird. Ja, trinkt man in Griechenland etwa keinen klebsüßen Cremelikör?

Die "Bachelorette" kriegt Unterstützung

Weil die Entscheidung zwischen Fitnesstrainer Kevin und Fitnesstrainer Andi einfach sauschwer fällt, dürfen sich die "Bachelorettes" Unterstützung holen. Meistens ist das die beste Freundin, die etwas Zeit mit den Macho-Typen verbringt, um ihrer ratlosen BFF anschließend hilfreiche Tipps zu geben. Das wird dann in etwa so ablaufen: Die beste Freundin der "Bachelorette" kommt, bringt Stimmung in die Runde, würde am liebsten alle Jungs auf einmal vernaschen und rät der Single-Frau am Ende zum langweiligsten Typen. 

Dschungelcamp-Bewerbungen en masse

Wer ernsthaft glaubt, in der Kuppelshow ginge es darum, Singles zu liebenden Partnerschaften zu verhelfen, der sollte jetzt wirklich aufhören, zu lesen. 

Vielmehr fungiert die Sendung seit Jahren als Sprungbrett ins Dschungelcamp. In der vergangenen "IBES"-Staffel waren es Kattia Vides und David Friedrich, davor unter anderem Klischee-Macho Aurelio und Georgina Fleur – ja, die hatten Sie schon fast wieder vergessen, oder? Denn auch wenn es manchmal nicht so wirkt, gibt es die Z-Promis eben doch nicht wie Sand am Meer. Da schafft das Rosen-Format Abhilfe im Casting-Sumpf des Dschungelcamps. Eine Hand wäscht eben die andere. 

Einer ist nur zum Saufen da

Ja, ja, alle Typen wollen natürlich "Bachelorette" Nadine Klein von sich überzeugen, ist klar. Das beteuern sie immer wieder vor der Kamera und ihr gegenüber mit peinlichen Balztänzen, die Klein wohl eher abschrecken als begeistern werden.

Dabei hat die Sendung für die Kandidaten doch so viel zu bieten: Ein schickes Haus im Urlaubsparadies Korfu, ein perfekt temperierter Pool im Garten, Sonne satt und Alkohol in Strömen. Den ein oder anderen Teilnehmer wird dieser Urlaub auf Kosten des Senders schon zufriedenstellen. Nadine wer?

Das Spektakel entsteht im Schnittraum

Die "Bachelorette" guckt bedeutungsschwer auf ihre Fotowand – wie heißen die ganzen Kerle noch gleich? Die trainierenden Mucki-Typen pumpen in der Boys-Villa. Natürlich unterlegt mit stumpfer Party-Mucke. Die "Bachelorette" und ihr Übernachtungsgast verschwinden in ihrer Villa, die Tür zum Schlafzimmer wird mit einem Schmunzeln geschlossen. Was jetzt passiert, weiß jeder. Die verantwortlichen Cutter im RTL-Schnittraum sind eben Profis. 

Home-Dates offenbaren grauenhaften Geschmack

Bei den Home-Dates soll die "Bachelorette" eigentlich die Familien ihrer Jungs kennenlernen. Wie tickt er, wie versteht er sich mit Mutti, war er als Kind dick, doof, süß? All das sind Fragen, die bei den Dates in den Käffern der Herren unweigerlich gestellt werden. Was allerdings noch offenbart wird: Deutschland scheint kollektiv an schlechtem Geschmack zu leiden. Ein kleiner Vorgeschmack: Spießige Ecksofas, geschwungene Ikea-Spiegel und Wandtattoos in Lila, die philosophische Sprüche in die Reihenhäuser zaubern: "Live Laugh Love", eben.

Es klingt ein bisschen so, als wäre die Sendung vorhersehbar. Ist richtig, das ist sie. Aber genau das lieben Trash-Fans doch. Allzu große Überraschungen im Sommerloch wären ja auch ungünstig. 

TV-Show: Diese Herren wollten das Herz der "Bachelorette" erobern
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.