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"Bares für Rares": "800 Euro, du bist irre" – Händler reißen sich um dieses kuriose Spielzeug

Ein Hasenkegelspiel hat es Fabian Kahl und Walter "Waldi" Lehnertz angetan. Die beiden "Bares für Rares"-Händler liefern sich ein Bietergefecht – sehr zur Freude der Verkäufer.

"Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel erklärt Moderator Horst Lichter das Hasenkegelspiel von Florian und Brigitte Markl.

"Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel erklärt Moderator Horst Lichter das Hasenkegelspiel von Florian und Brigitte Markl.

ZDF

"Ich habe damit als Kind nie gespielt", sagt Florian Markl aus Regensburg. Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte möchte er bei "Bares für Rares" ein kurioses Spielzeug verkaufen. Es handelt sich um ein sogenanntes Hasenkegelspiel. "Das ist ein Erbstück meiner Mutter, die es von ihrer Mutter bekommen hat", erklärt der Verkäufer. "Die hat es 1913 bei ihrer Hochzeitsreise in Paris gekauft." Was genau es mit dem seltenen Objekt auf sich hat, soll die Expertise klären.

"Ein ähnliches Modell wurde auch von der Firma Steiff gefertigt", erklärt "Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel. Das Hasenkegelspiel besteht aus neun Filzfiguren, die auf einem Holzkegel montiert sind. Mit einem Ball musste versucht werden, die Hasen zu kippen. Das Prinzip sei also wie bei einem echten Kegelspiel. "Es ist ein tolles Objekt zum Spielen, aber noch viel toller, um es einfach hinzustellen und anzuschauen."

"Bares für Rares"-Händler liefern sich Bietergefecht

Beim Wunschpreis bleiben die Verkäufer bescheiden. "Wir hätten gerne 100 Euro dafür", sagt Markl. Kümmel geht in seiner Schätzung viel höher. Es sei ein Objekt, das sehr selten zu finden sei. Außerdem befinde es sich in sehr gutem Zustand. "Deswegen halte ich 300 bis 500 Euro für angemessen", sagt Kümmel. Doch zwei Händler sehen das ganz anders.

Bares für Rares: Moderator Horst Lichter

"Der Prügel geht in die Eiffel", sagt Walter "Waldi" Lehnertz siegessicher beim Anblick der Hasenfiguren. Doch Fabian Kahl hält sofort dagegen: "Wenn das Vorkrieg ist, bin ich dabei." Das Bietergefecht startet mit den traditionellen 80 Euro von "Waldi". Schnell schießt der Preis nach oben. Susanne Steiger geht bis 500 Euro mit. Dann erhöht Kahl auf 700 Euro. Doch "Waldi" gibt sich noch nicht geschlagen und legt 50 Euro obendrauf. Sein Konkurrent zieht mit 800 Euro nach. "Lässt du dich so abfertigen?", fragt Susanne Steiger. Doch Lehnertz Kommentar lautet: "800 Euro, das ist ja irre." Er gibt sich geschlagen. Kahl erhält den Zuschlag.

Florian und Brigitte Markl können ihr Glück kaum fassen. "Wir staunen selbst", sagen sie über das Bietergefecht. "Damit hätten wir nicht gerechnet."

mai