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"Bares für Rares": Unscheinbarer Dachbodenfund - diese zwei Kerzenständer bringen unverhofften Geldsegen

Sie sehen unscheinbar aus: Bei "Bares für Rares" stehen zwei Kerzenständer zum Verkauf. Doch die beiden Exemplare aus echtem Silber erweisen sich als Schätzchen.

Bares für Rares

"Bares für Rares"-Experte Colmar Schulte-Goltz (l.) untersucht die beiden Kerzenständer. Moderator Horst Lichter plaudert mit Verkäufer Mario Hemmerling.

ZDF

Sie standen jahrelang in einer Kiste auf dem Dachboden: Mario Hemmerling aus Falkensee kommt mit zwei Kerzenständern zu "Bares für Rares". In der Sendung vom Freitag will er die Stücke, die er im Nachlass seiner Mutter fand, verkaufen. "Die wusste selbst nicht, dass die noch auf dem Speicher liegen", ist sich der Tankwagenfahrer sicher. "Kerzenständer lagen in einer unscheinbaren Holzkiste", erklärt der Verkäufer. In der Trödelshow von Horst Lichter sorgen sie jetzt für einen unverhofften Geldsegen. 

"Bares für Rares"-Experte gerät ins Schwärmen

Denn die beiden Kerzenhalter sind aus echtem Silber und stammen zirka von 1900. "Die sind aus 900er Sterling Silber", erklärt "Bares für Rares"-Experte Colmar Schulte-Goltz. Auch der Name des Juweliers Moritz Elimeyer sei gestempelt. "Das war nicht irgendwer. Er war Hoflieferant am sächsischen und auch am englischen Königshof, sagt Schulte-Goltz und schwärmt: "Das sind die schönsten Kerzenhalter, die wir hier jemals hatten."

Doch was sind die beiden Stücke wert? "Ich hätte zumindest gerne den Silberwert dafür", bleibt Verkäufer Hemmerling bescheiden. Doch zunächst erlebt er eine Enttäuschung. "Ich denke, der Silberwert liegt so bei 800 Euro", sagt er zu Horst Lichter. Doch Schulte-Goltz widerspricht: "Vom reinen Materialwert sind wir hier bei 620 Euro." Doch aufgrund der Herkunft und der Verarbeitung liegt sein Schätzwert beim Doppelten: "Meine Schätzung liegt bei 1250 bis 1400 Euro", sagt er dem überraschten Verkäufer.

Gruppenfoto der "Bares für Rares"-Experten

Ein Dachbodenfund, der sich auszahlt

Auch im Händlerraum kommen die beiden Kerzenständer gut an. Wolfgang Pauritsch startet mit einem Gebot von 500 Euro. Fabian Kahl geht mit. In 20er-Schritten überbieten sich die beiden Händler. Auch Julian Schmitz-Avila will die beiden Stücke haben. "Je länger man sie anguckt, desto schöner werden sie", sagt Elisabeth Nüdling, "Desto teurer werden sie", entgegnet Pauritsch, der schließlich für 1000 Euro den Zuschlag bekommt. Von dem Geld will Verkäufer Hemmerling einen Wellnessurlaub mit seiner Familie machen. Der Dachbodenfund hat sich für ihn gelohnt.

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