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"Bares für Rares": "Damit wirst du Millionärin" - diese kuriose Plätzchen-Maschine begeistert Horst Lichter

Diese Rarität kommt zur Weihnachtszeit genau richtig: Eine Verkäuferin bringt eine Plätzchen-Maschine zu "Bares für Rares". Horst Lichter ist begeistert, doch der Experte ist gleich aus mehreren Gründen skeptisch.

"Bares für Rares"

Bei "Bares für Rares" staunen Horst Lichter und Sven Deutschmanek (r.) über die Plätzchen-Mschine von Verkäuferin van Megen

ZDF

Mit einem alten Familienerbstück kommt Isabel van Megen zu "Bares für Rares": Die Studentin möchte in der Sendung vom Mittwoch eine alte Plätzchen-Maschine ihrer Großtante verkaufen. "Ich lebe inzwischen in Sydney und kann das Gerät schlecht dorthin mitnehmen", erklärt die 26-Jährige. "Bevor sie im Keller rumsteht, soll sie lieber weg." Horst Lichter ist von der Maschine sofort begeistert, doch Experte Sven Deutschmanek bremst seinen Enthusiasmus.

"Das ist eine alte Spekulatius-Maschine", erklärt der "Bares für Rares"-Sachverständige. Damit seinen in Bäckereien Plätzchen hergestellt worden. Für die Bedienung des Apparats waren allerdings bis zu drei Personen nötig. Einer habe den Teig und das Mehl einfüllen, ein anderer die Kurbel drehen und noch einer die Plätzchen auf ein Backblech heben müssen. "Damit würde heute keiner mehr arbeiten", sagt Deutschmanek.

"Bares für Rares"-Experte hält Restaurierung für aufwendig

Auch vom Zustand des Geräts, das vermutlich in den 50er Jahren in einer Bäckerei stand, ist er nicht begeistert: "Da kommt wahrscheinlich Roggenbrot raus, so verdreckt ist die Maschine", sagt er. Deshalb tauge sie höchstens noch als Dekorationsobjekt. "Es ist viel zu aufwendig und teuer, diese Maschine wieder in einen hygienisch einwandfreien Zustand zu bringen", konstatiert der Experte.

Doch Horst Lichter lässt sich davon nicht abbringen: "Stell dir mal vor, du bringst dieses Gerät nach Australien, machst eine Bäckerei auf und wirst Millionärin", sagt er zu Verkäuferin van Megen. Doch seine Fantastereien kontert Deutschmanek mit einer nüchternen Preiseinschätzung: "Höchstens 50 Euro." Doch die Studentin ist froh, wenn sie das schwere Teil nicht mehr mit nach Hause nehmen muss.

"Waldi" schlägt bei Plätzchen zu

Was sagen die Händler zu der Spekulatius-Maschine? "Ich finde das bärenstark, sieht cool aus", sagt Julian Schmitz-Avila. Doch kaufen möchte er die Maschine nicht. "Ich komme lieber zu dir zum Plätzchen essen", sagt er zu Walter "Waldi" Lehnertz", der 50 Euro bietet. Der Schätzpreis ist erreicht. Doch auch Ludwig Hofmaier gibt ein Gebot ab: "Ich gebe noch 90 Euro", sagt er. Doch "Waldi" will die Maschine haben. "Ich mache es dreistellig – 100 Euro". Damit ist Verkäuferin van Megen einverstanden. "Ich bin total froh über 100 Euro."

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mai
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.