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"Bares für Rares": "Sensationell" – dieser Flohmarktfund bringt sagenhafte 3000 Prozent Gewinn

Ein altes Besteck wird bei "Bares für Rares" zum guten Geschäft: Verkäuferin Sandra Cacace hat es für 25 Euro auf dem Flohmarkt erworben. Der wahre Preis fällt sensationell aus.

Bares für Rares

"Bares für Rares"-Experte Colmar Schulte-Goltz (l.) und Moderator Horst Lichter nehmen das Besteck in Augenschein, das Sandra Cacace verkaufen möchte.

ZDF

Ist es Silber oder doch nur Blech? Verkäuferin Sandra Cacace kommt mit einem mehrteiligen  Besteck zu "Bares für Rares". "Das sieht aber alt aus", meint Moderator Horst Lichter. Doch die Freiburgerin ist unsicher. Sie hat das Set auf einem Flohmarkt erworben und weiß nicht, ob es sich tatsächlich um echtes Silber handelt. Wie sich zeigt, hat sie mit ihrem Kauf ein gutes Geschäft gemacht.

"Bares für Rares"-Experte Colmar Schulte-Goltz bestätigt, dass es sich um echtes Silber handelt. Anhand der eingestempelten Marke kann er erkennen, dass das Besteck 1806 in Augsburg gefertigt wurde. "Die Stadt war zu dieser Zeit das Zentrum für Silberschmiedekunst in Europa", erklärt Schulte-Goltz. Typisch sei das eingearbeitete Augsburger Fadenmuster, das an den Griffen zu sehen ist.

"Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter baff

"Willst du verraten, was du bezahlt hast?", fragt Moderator Lichter die Verkäuferin. "Ich habe 25 Euro dafür bezahlt", sagt Cacace. Da nach Schätzung des Experten allein der Materialwert bei 460 Euro liegt, bewies die 46-Jährige bei ihrem Flohmarktfund ein gutes Näschen. Doch es kommt noch besser. Der Schätzpreis liegt aufgrund des hohen Alters des Bestecks sogar bei 550 bis 700 Euro. "Sensationell", meint Schulte-Goltz und Horst Lichter unkt: "Ich gönne jedem Gewinn. Du wirst hier heute ein sehr gutes Geschäft machen."

Gruppenfoto der "Bares für Rares"-Experten

Im Händlerraum gehen die Meinungen auseinander. "Das Besteck hat viele Gebrauchsspuren", kritisiert Fabian Kahl den Zustand. Doch "Ein interessantes Silberbesteck", attestiert Händler Fabian Kahl. Doch Susanne Steiger findet gerade das "mega" und bietet 500 Euro. Doch auch Wolfgang Pauritsch ist interessiert und liefert sich mit der Juwelierexpertin ein Bietergefecht. Für 750 Euro erhält er schließlich den Zuschlag.

"Da soll eine Vespa draus werden", freut sich Verkäuferin Cacace. Die Anzahlung kann sie davon allemal bezahlen.
 

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