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"Bares für Rares" "Das sind ja 10.000 Euro" – Horst Lichter kann Preisvorstellung für Uhr kaum fassen, dann kommt die Überraschung

"Bares für Rares"-Experte Sven Deutschmanek erklärt Moderator Horst Lichter die Uhr von Besitzer Franz Spiess.
"Bares für Rares"-Experte Sven Deutschmanek erklärt Moderator Horst Lichter die Uhr von Besitzer Franz Spiess.
© ZDF
Bei "Bares für Rares" steht eine Heuer-Uhr zum Verkauf. Das Modell ist eine beliebte Wertanlage, doch die Preisvorstellung des Verkäufers schockiert Horst Lichter. 

Die Uhr liegt seit Jahren in einem Etui in der Schublade: "Ich finde sie zu schade, um sie zu tragen", sagt Franz Spiess aus Berlin. Der Gastwirt kommt mit einem Zeitmesser zu "Bares für Rares", den er vor 50 Jahren von einem Kollegen erstanden hat. "Der hat damals Geld gebraucht", erklärt Spiess, der sich jetzt von der Uhr trennen möchte und auf eine Wertsteigerung hofft.

"Wir haben hier eine wunderschöne Heuer Autavia", erklärt "Bares für Rares"-Experte Sven Deutschmanek. Die Uhr habe ein Handaufzugswerk und sei Ende der 60er Jahre auf den Markt gekommen. Der Hersteller aus der Schweiz sei heute als Tag Heuer bekannt, diese Firma gebe es aber erst seit 1985. Die Uhr sei perfekt generalüberholt worden, unter anderem sei der Leuchtstoff im Zeiger und das Glas ersetzt worden. Die Uhr sei "mega beliebt" und eine ideale Wertanlage.

Besitzer schockt "Bares für Rares"-Moderator

Die Preisvorstellung von Besitzer Spiess ist allerdings happig: "Unter fünfstellig gebe ich sie nicht her", sagt der 69-Jährige. Moderator Horst Lichter hakt ungläubig nach: "Das sind ja 10.000 Euro." Doch Experte Deutschmanek stimmt dem zu. "Bei mir ist die Spanne etwas größer, zwischen 8000 und 11.000 Euro." Doch sind die Händler bereit, so viel zu bezahlen?

Bares für Rares: Moderator Horst Lichter

Im Händlerraum fällt der gute Zustand der Uhr auf. "Ich habe sie von Heuer revidieren lassen", erklärt der Besitzer. Das Startgebot fällt allerdings bescheiden aus. Elke Velten-Tönnies beginnt bei 500 Euro, Julian Schmitz-Avial verdoppelt auf 1000 Euro. Auch bei 1500 Euro von Markus Wildhagen entspannen sich die Gesichtszüge von Verkäufer Spiess nicht. 3000 Euro bietet Schmitz-Avila. "Ein guter Preis", findet Christian Vechtel. Das sieht der Besitzer ganz anders und nennt den Schätzpreis von 8000 bis 11.000 Euro. "6000 müssen es schon sein", sagt Spiess. Nach zähen Verhandlungen ist Schmitz-Avila einverstanden.

Obwohl er seine ursprüngliche Preisvorstellung nicht erreicht hat, ist Spiess zufrieden. "Es fällt mir nicht schwer, mich von der Uhr zu trennen."

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