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"Bares für Rares" "Waldi" schockt mit Startgebot - Fabian Kahl macht sich darüber lustig

"Bares für Rares": Julian Schmitz-Avila, Walter Lehnertz
"Bares für Rares"-Händler Julian Schmitz-Avila untersucht die Skulptur, Walter "Waldi" Lehnertz schaut zu
© ZDF
80 Euro - mehr will er meist nicht bezahlen: "Bares für Rares"-Händler Walter "Waldi" Lehnertz schockt Verkäufer mit seinem Standardgebot. Auch wenn die Objekte viel mehr wert sind.

"80 Euro für den Prügel." Das ist einer der Lieblingssätze von Walter "Waldi" Lehnertz. Der "Bares für Rares"-Händler ist für seine sparsames Einstiegsgebot bekannt. Auch auf Objekte, die erkennbar das Zigfache wert sind, bietet der Antikhändler aus der Eiffel gerne mal nur 80 Euro. Bei seinen Fans ist der Betrag längst Kult, der Running Gag der Show. Doch bei Verkäufern ist das Gebot gefürchtet. Das mussten auch Jochen Jahn und Ehefrau Christine erfahren.

Das Paar kommt mit einem opulenten Schreibset zu "Bares für Rares" und Moderator Horst Lichter. Die Unterteile sind aus Marmor, die dazugehörigen Statuen aus Bronze gefertigt. Experte Albert Maier ist begeistert von der Ausführung, schwärmt von den um 1910 hergestellten Skulpturen, die einen Windhund und den Götterboten Hermes darstellen. 500 Euro möchte das Ehepaar gerne für die Objekte haben. Doch Maier geht mit seiner Expertise sogar darüber. "Der Hermes macht das Ganze interessant", sagt er. Er hält bis zu 700 Euro für einen realistischen Preis.

"Bares für Rares"-Händler "Waldi" startet mit seinem Standardgebot

Doch Walter "Waldi" Lehnertz sieht das im Händlerraum ganz anders. Während seine Kollegen schwärmen, startet er mit einem Gebot von 80 Euro - für das komplette Set. "Darauf warten wir doch alle", macht sich Fabian Kahl über das traditionelle Startgebot seines Kontrahenten lustig. Er erhöht auf eine dreistellige Summe, auch Julian Schmitz-Avila bietet mit. Bei 450 Euro von Kahl scheint Schluss zu sein. Doch die Verkäufer bleiben hartnäckig - mit Erfolg. Kahl erhöht auf 500 Euro und erhält den Zuschlag. "Ich kauf dir den Windhund ab", sagt Lehnertz zu Kahl. Doch den möchte er lieber behalten. "Den Hermes stelle ich mir vielleicht sogar selber hin."

Nach dem anfänglichen "Waldi"-Schock bekommen Jochen und Christine Jahn doch noch ihren Wunschpreis. "Wir sind zufrieden", sagt das Ehepaar aus Wuppertal. "Wir machen sehr gerne Städtetouren und das Geld wird in unsere nächste Reise fließen.

mai

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