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Bericht über 185-Millionen-Vertrag: Stefan Raabs dicker Deal

Stefan Raab soll für einen Fünfjahresvertrag seiner Produktionsfirma mit ProSiebenSat1 185 Millionen Euro erhalten. Hört sich nach viel Geld an, ist doch aber letztendlich für die Branche kein astronomischer Betrag.

Von Björn Erichsen

Es ist die Summe, die aufhorchen lässt: 185 Millionen Euro soll TV-Entertainer Stefan Raab mit seiner Produktionsfirma Raab TV für einen neuen Fünfjahresvertrag bei ProSiebenSat1 erhalten. Das berichtet das "Manager Magazin". Unter Dach und Fach gebracht hatte der Sender den Vertrag mit dem Erfolgsmoderator bereits Mitte Dezember 2010: Die nun öffentlich gewordene Summe – immerhin 37 Millionen pro Jahr – will das Unternehmen auf Anfrage aber nicht bestätigen.

Auch über Vertragsdetails hüllt man sich sowohl bei ProSiebenSat1 als auch bei der Produktionsfirma Brainpool, zu der Raab TV gehört, in Schweigen. Es sei ein "bedeutender Vertrag", ein "big Point", wird ProSiebenSat1-TV-Vorstand Andreas Bartl in einer dürren Pressemitteilung aus dem Dezember zitiert, doch kein Wort darüber, welche Formate der Vereinbarung umfasst oder wie viele Sendungen insgesamt.

Elf Formate in 2011

Es dürften eine ganze Menge sein: 2011 produziert Raab TV nicht weniger als elf verschiedene Formate für ProSieben - von "TV Total" über "Schlag den Raab" bis zu "Unser Song für Deutschland" oder den "Bundesvision Song Contest". Darüber hinaus ist wahrscheinlich, dass Tausendsassa Raab in dem Vertrag auch freie Hand für die Entwicklung neuer Sendungen bekommen hat. TV-Vorstand Bartl zumindest freut sich über "weitere Jahre voll innovativer und spannender Shows".

Der Medienwissenschaftler und ehemalige Geschäftsführer des Adolf-Grimme-Instituts, Bernd Gäbler, der auch eine wöchentliche Kolumne auf stern.de schreibt, hält die 185 Millionen nicht für astronomisch: "Neben der großen Zahl von Shows sollte man bei der Bewertung ebenfalls die Produktionskosten berücksichtigen." Üblich seien in der Branche Inklusivverträge: "Von der Besetzung über Kostüme bis hin zu den Wurststullen in der Pause wird die Produktion in der Regel komplett von Raab TV übernommen." So schätzt Gäbler, dass allein die Produktion einer einzelnen Wok-WM in etwa so teuer sein dürfte wie eine komplette "Wetten, dass..?"-Sendung: etwa drei Millionen Euro.

Quoten über Senderschnitt

Der Metzgersohn aus Köln, der seine Karriere als Krawall-Moderator beim Musiksender "Viva" begann, ist schon lange das wichtigste Sendergesicht für ProSieben: Raab schafft nicht nur regelmäßig mit seinen Samstagabendshows Quoten weit über Senderschnitt, sondern bescherte dem Sender mit "Unser Star für Oslo" endlich eine erfolgreiche Castingshow – inklusive prestigeträchtiger Kooperation mit dem NDR und Sieg beim Eurovision Song Contest durch Lena Meyer-Landrut.

Für drei Stunden 100.000 Euro

Dass Raab durch den neuen Vertrag nun tatsächlich zum "bestbezahlten Moderator im deutschen Fernsehen" aufgestiegen ist, wie das "Manager Magazin" spekuliert, bezweifelt Gäbler. "Es lohnt sich da durchaus mal, die Netto-Zeiten vor der Kamera zu vergleichen: Angeblich bekommt ein Thomas Gottschalk für eine einzige "Wetten, dass..?"-Sendung 100.000 Euro. Dabei steht er aber auch nur knapp drei Stunden vor der Kamera, hinzu kommt noch ein wenig Vorbereitung." Raab dagegen moderiere normalerweise rund 20 Shows im Monat und ist dabei so gut wie immer vor der Kamera präsent. Gäblers Fazit: "Raab ist ProSieben zu Recht lieb und teuer, der Vertrag aber ist immer noch absolut branchenüblich."

Wie viel Geld Raab letztendlich für sein weiteres Engagement bei seinem Haussender einstreicht, wird offen bleiben. Der Entertainer selbst hatte bei Vertragsunterzeichnung im Dezember über die Verlängerung und die Details der Vereinbarung gewitzelt: "Das ist doch mal eine gute Nachricht, über die ich mich sehr freue. Alles weitere lesen Sie bei Wikileaks."

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(