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Interview

Dschungelcamp-Vize Daniele Negroni: "Der Nikotin-Entzug war für mich eine Dauer-Dschungelprüfung"

Bei DSDS wurde er vor ein paar Jahren Zweiter. Und auch im Dschungelcamp verpasste Daniele Negroni den Sieg knapp. Im Interview erzählt er, warum er dennoch zufrieden ist.

Daniele Negroni im Dschungelcamp

Wenn er seine Kippen hatte, war er glücklich: Daniele Negroni im Dschungelcamp.

Daniele Negroni, darf man zu Ihrem zweiten Platz gratulieren, oder überwiegt bei Ihnen die Trauer, die Dschungelkrone knapp verpasst zu haben?
Man darf mir auf jeden Fall gratulieren. Danke schön. Ich bin Dschungel-Prinz geworden, das ist doch was sehr schönes. Ich bin eh noch viel zu jung für den König. Am Anfang war ich schon enttäuscht, es war ein krasses Déjà-vu-Erlebnis. Denn bei DSDS wurde ich auch Zweiter. Aber ich freue mich für Jenny und bin froh, dass alles vorbei ist.

Bislang dachte man immer, die Dschungelprüfung wäre das härteste an "Ich bin ein Star". Wenn man Sie in den vergangenen zwei Wochen gesehen hat, dann ist es aber wohl eher der Nikotinentzug.
Es war schon hart. Die ganzen Nichtraucher da draußen können das nicht verstehen. Das ist so, als wenn ich dem krassesten Fleischfan von heute auf morgen verbiete, Fleisch zu essen. Der würde damit auch nicht zurechtkommen. Oder ich einem Handy-süchtigen das Handy weg. Es war vor allem die Situation. Die Langeweile, der Stress, die Angst vor den Prüfungen – das war ohne Nikotin sehr schwer auszuhalten. Es war für mich eine Dauer-Dschungelprüfung. Viele wären nach drei Tagen ausgestiegen. Ich habe weitergemacht und war von 18 Tagen zehn Tage rauchfrei.

Was denken Sie, warum die Zuschauer immer wieder für Sie angerufen haben?

Ich glaube, viele Leute konnten sich mit mir identifizieren. Ich habe meine Macken gezeigt, habe mich nicht verstellt, war immer ehrlich. Wenn mich etwas gestört hat, hab ich das auch gesagt, ich war immer geradeaus. Die Leute haben vermutlich gesagt: Der Typ ist 'ne ehrliche Haut. Der ist menschlich.

Was haben Sie neben den Zigaretten im Camp am meisten vermisst?
Am allermeisten habe ich meine Mutti vermisst. Und meine Freund. Die Musik, ein bisschen auch mein Handy.

Sind im Dschungel Freundschaften entstanden?
Auf jeden Fall. Ich habe einen Bruder fürs Leben gefunden – das ist der David. Wir verstehen uns so gut, weil er genau das Gegenteil von mir ist. Er ist der Ruhepol, ich der Aufgedrehte. Und Matthias – den Typ muss man einfach lieben. Der ist so witzig. Wir haben schon alle Nummern ausgetauscht und werden auf jeden Fall in Kontakt bleiben.

Können Sie die Faszination von Tina York erklären?
Tina ist ungewollt sehr lustig. Die hat Sätze rausgehauen, da hab ich mich weggeschmissen. Die Leute fanden sie einfach herzlich. Sie hat es verdient, so weit gekommen zu sein. Man muss den Hut davor ziehen, dass sie immer weiter gemacht hat, obwohl sie raus wollte. Ich bin sehr froh, dass ich so eine Persönlichkeit kennenlernen durfte.

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