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"Wir haben Rotz und Wasser geheult": Grönemeyer-Song bringt DSDS-Jungs emotional an ihre Grenzen

Die DSDS-Kandidaten Jonas, Taylor und Silvan mussten im Recall Herbert Grönemeyers Ballade "Der Weg" performen. Der Text rührte alle drei zu Tränen - auch weil sie persönliche Schicksalsschläge zu verkraften haben.

Jonas und Taylor beim DSDS-Recall 2019

Der 17-jährige Jonas kämpfte bei den DSDS-Proben immer wieder mit den Tränen. Auch beim Auftritt versagte ihm kurz die Stimme.

Die Herzschmerz-Ballade "Der Weg" ist einer der schönsten, aber auch traurigsten Songs der deutschen Musikgeschichte. Keiner singt ihn so wie Herbert Grönemeyer, der das Lied für seine 1998 an Krebs verstorbene Frau Anna komponierte. Das Lied erschien im Jahr 2002 als zweite Single-Auskopplung aus Grönemeyers Album "Mensch".

Nun sollten ihn drei Kandidaten der aktuellen DSDS-Staffel performen. Viele der Teilnehmer waren Kinder, als der Titel herauskam - oder noch nicht einmal geboren. So wie der 17-jährige Jonas aus dem Schwarzwald. Er musste den Grönemeyer-Hit gemeinsam mit seinen Konkurrenten Taylor und Silvan singen. Für alle drei wurde der emotionale Text des Titels zu einer echten Herausforderung - doch sie konnten vor der Jury bestehen.

Jonas (l.), Taylor (M.) und Silvan sangen vor der Jury den Song "Der Weg"

Jonas (l.), Taylor (M.) und Silvan sangen vor der Jury den Song "Der Weg"

Nach dem Auftritt der drei herrschte betretene Stille. "Es ist unglaublich. Für mich war das der erste magische Moment", sagte Sänger Pietro Lombardi. "Es war wirklich schön, das zu hören. Ich hab gedacht, ihr könnt das eigentlich nur verkacken. Diese ganzen Sachen muss man ja erstmal erlebt haben", ergänzte Xavier Naidoo. Dieter Bohlen brachte es auf den Punkt: "Alle drei haben total gelitten. Es kam so rüber, als wenn bei jedem gerade die Frau gestorben ist. Das hat einen sehr ergriffen."

Mutter von DSDS-Kandidat Jonas ist an Krebs erkrankt

Was die Jury zu diesem Zeitpunkt offenbar nicht wusste: Alle drei Jungs hatten persönliche Schicksalsschläge zu verkraften, die sie in dem Song verarbeiteten. Jonas' Mutter ist - ähnlich wie Grönemeyers Frau damals - an Krebs erkrankt. Verständlich, dass dem Schüler der Text sehr nahe ging. "Wir haben alle Rotz und Wasser geheult. Das ist echt ein krasses Lied", sagte der 17-Jährige schon bei den Proben. Und weiter: "Ich verbinde mit dem Song sehr viel, was in meinem Leben stattfindet. Es geht ja nicht nur um einen Verlust, der schon passiert ist, sondern auch um einen Verlust, der bald entstehen könnte."

Auch der 23-jährige Taylor deutete an, dass er bereits einen wichtigen Menschen verloren hat, nannte aber keine Details. "Wenn ich diesen Song singe, dann habe ich Bilder im Kopf. Eine Geschichte, die ich erzähle, die ganz persönlich ist, die im Privaten bei mir bleibt, aber in diesem Song durch meine Stimme nach außen kommt."

Jonas und Taylor im DSDS Recall 2019

Auch Taylor (r.) war von dem Grönemeyer-Song sichtlich mitgenommen

Silvan, 26, hingegen erzählte die tragische Krankheitsgeschichte seiner Mutter. "Als ich 13 war kam ich von einer Klassenfahrt zurück und meine Mutter hatte in der Zwischenzeit eine Hirnblutung erlitten. Sie lag lange im Koma. Seitdem ist sie halbseitig gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Mein Leben hat sich komplett verändert. Als 13-Jähriger braucht man ja eigentlich seine Mutter. Wir haben aber die Rollen getauscht und ich war viel für sie da."

Drei junge Männer, drei schwere Schicksalsschläge, die sie mit der Interpretation von Grönemeyers Song eindrucksvoll verarbeiteten. Nicht nur die Jury, auch Millionen TV-Zuschauer dürften von dem Trio sehr beeindruckt gewesen sein.

jum
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(