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Satire-Sendung: "Der dicke Friedensengel Kim Jong Un" - so nimmt die Heute-Show Olympia auseinander

Natürlich durfte die GroKo nicht fehlen, aber auch die Olympischen Spiele in Südkorea waren für die Heute-Show und Oliver Welke wie ein Steilpass. 

Heute Show vom 16.02.2018

Über die "Friedensspiele" lässt sich Oliver Welke in der "Heute-Show" aus.

Na endlich, Deniz Yücel ist frei - damit startet die "Heute-Show" in die neue Sendung. Wenig witzig, zugegeben. Doch mit der Ernsthaftigkeit ist dann auch schnell Schluss. Denn mit dem Zirkus um die SPD, die mögliche GroKo, dem Aschermittwoch und natürlich den Olympischen Spielen in Südkorea hat die Truppe um Oliver Welke genug Munition für eine Sendung.

"Jetzt aber mal was Schönes: Die Olympischen Friedensspiele in Korea", moderiert Welke den Teil an. Selbst Kim Jong Un sei wie ein dicker Friedensengel, witzelte Welke. Um direkt mit der "Armee der Schönheit" nachzulegen. Dabei handelt es sich um "handgecastete Frauen, die jetzt total spontan ausrasten", so Welke. (+++Wie peinlich der choreografierte Jubel aussieht, sehen Sie hier+++)  Das Problem: "Keiner weiß, was die da singen?", meint Welke. Vielleicht "wir bringen euch alle um?", setzt er nach. 

Heute-Show: Vermeintlich geschmackloser Witz von Oli Welke

Olympia-Wahnsinn

Leere Ränge statt begeisterter Zuschauer, ziemlich blöd gelaufen, findet Welke. Schließlich sollten die schönen Bilder doch die jüngsten Skandale bei Olympia überdecken. Wie das russische Staatsdoping. "Die Russen haben über Jahre gedopt und zwar organisiert von Geheimdienst und Polizei", so Welke. Egal - die "noch nicht überführten Sportler" dürfen trotzdem starten. Natürlich unter einem neuen Namen. Jetzt nennen sich die "sauberen" Sportler tatsächlich "olympischer Athlet aus Russland". Kann man sich nicht ausdenken...

"Nehmt das, Russen!", schreit Welke. "Ihr heißt jetzt nicht mehr russische Athleten, sondern Athleten aus Russland. Das habt ihr jetzt davon!" (Wer sich jetzt an die beinharten Unterschiede der  judäischen Volksfront und der Volksfront von Judäa aus Monty Pythons Komödie "Das Leben des Brian" erinnert fühlt: Das ist bestimmt nur Zufall!) 

Wer mit Yücel oder Olympia nichts anfangen kann, für den hat die Heute-Show den wie immer brillanten Lutz van der Horst zum politischen Aschermittwoch der SPD nach Dortmund geschickt. Und weil dem das miese Postengeschacher bei den Sozis zum Halse raushängt, bringt er einfach einen eigenen Kandidaten mit. Den er aus einer Kneipe gefischt hat. Hach, Politik kann manchmal so einfach sein.

Hier können Sie die ganze Sendung in der Mediathek sehen

Fakten über deutsche Satiresendung: Was Sie über die "Heute Show" noch nicht wussten


kg