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Zukunftspläne: Jürgen Domian will künftig weniger zuhören und mehr sprechen

WDR-Moderatorenikone Jürgen Domian hat Mitte Dezember mit seinem WDR-Telefontalk aufgehört, nun verrät er auf Facebook, was er in Zukunft zu tun gedenkt: reden. Im Januar beginnt er eine "Talktournee".

Jürgen Domian

Jürgen Domian, Meister des Zuhörens, verlässt Mitte Dezember zum letzten Mal das Studio, aus dem er fast 22 Jahre lang Anrufern gelauscht hat

Was macht eigentlich Jürgen Domian? Klar, zu später Stunde im WDR wird er nicht länger mit Gott und der Welt über Gott und die Welt plaudern. Mitte Dezember hat er mit seiner Telefon-Show "Domian" nach mehr als 20 Jahren aufgehört. Doch aus der Öffentlichkeit wird der 59-Jährige deswegen nicht verschwinden. Wie er auf seiner Facebook-Seite ankündigt, will Domian schon im Januar damit weitermachen, womit er am 17. Dezember aufgehört hat: reden und zuhören. Wobei Reden offenbar im Vordergrund stehen soll.

Jürgen Domian bedankt sich für den Zuspruch

Zusammen mit seinem Haussender 1Live ist eine "Talktournee" geplant, die "Domian redet" heißt und ihn bis Ende April durch Nordrhein-Westfalen führt. Thema der Rundtour: er selbst. "Domian spricht über alles, was ihn bewegt. Er blickt zurück auf die Sendung und die krassesten Stories", heißt es bei 1Live.

In seinem Facebook-Post, auf das in nicht einmal zwei Stunden 11.000 Menschen reagiert haben, bedankt sich der Moderator noch einmal für den "überwältigenden Zuspruch" nach Ende seiner Sendung. "Ich weiß es sehr zu schätzen, über so viele Jahre ein so treues Publikum gehabt zu haben. Das ist alles andere als selbstverständlich. Und immer wieder kamen auch ganz junge Leute dazu, was mich sehr gefreut hat."


nik
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