HOME

Abrechnung mit RTL-Tanzshow: Kerstin Ott jubelt über ihr "Let's Dance"-Aus – und Llambi verliert die Fassung

Sängerin Kerstin Ott ("Die immer lacht") muss "Let's Dance" verlassen – und könnte darüber kaum glücklicher sein. Juror Joachim Llambi gibt sich fassungslos und kritisiert einen "Affront gegen die Show".

Kerstin Ott jubelt über ihr "Let's Dance"-Aus – und Llambi verliert die Fassung

Sichtlich erleichtert: Kerstin Ott (M.) jubelt über ihr Ausscheiden bei "Let's Dance"

Getty Images

Als es vorbei war, riss Kerstin Ott die Arme hoch und brach in Jubel aus: Die Sängerin ("Die immer lacht") wurde am Freitagabend aus der RTL-Tanzshow "Let's Dance" gewählt – und konnte ihre Freude darüber nicht verbergen. Denn, so gestand es die 37-Jährige schon vor ihrer Performance: "Ich fühle mich so fehl am Platz, dass ich mich einfach auch sehr unwohl fühle."

Rückblick: Ott war seit fünf Wochen dabei, wirbelte als erste Frau zusammen mit einer weiblichen Tanzpartnerin übers Parkett – Publikum und Jury konnte sie allerdings nie wirklich überzeugen.

Einen möglichen Grund nannte die Sängerin in einem Einspieler vor ihrem Auftritt am Freitagabend: "Wir sind jetzt in der fünften Show und ich bin immer noch nicht locker, bin immer noch nicht entspannter. Ganz im Gegenteil: Es wird eigentlich immer schwieriger, von Woche zu Woche, für mich", sagte sie an Tanzpartnerin Regina Luca, 30, gewandt. 

Ott fühle sich "unwohl" und "fehl am Platz". Offenbar so sehr, dass sie nicht jede Woche in die Kamera sagen könne: "'Bitte ruft für mich an', wenn ich mittlerweile eigentlich denke: 'Bitte, bitte ruft nicht mehr an.' Das fühlt sich falsch an für mich." Sie müsse "immer etwas sein, was ich nicht bin. Das nagt wirklich an meinem Nervenkostüm. Das sieht man natürlich auch beim Tanzen." 

Scharfe Kritik von Juror Joachim Llambi

Und das sah man auch ihrer Salsa zu "Vamos A Bailar" an, jedenfalls nach Meinung der Jury. Jorge González, 51, äußerte sich nur schmallippig zur Performance. Motsi Mabuse, 38, vermisste "Leidenschaft" und empfand den Tanz daher als "unglaubwürdig". Die kritischsten Töne gab es (wieder) von Joachim Llambi, 54, zu hören.

Llambi warf Ott vor, das Handtuch zu werfen: "Wenn man hier tanzt, wenn man vor dieser Sendung einen Vertrag unterschreibt – den du hier unterschrieben hast –, hier tanzen zu wollen, dann muss ich mir der Sache sicher sein, dass ich hier alles gebe für diese Show." Otts Replik: "Ich gebe hier alles, mein Herz steckt da schon drin. Und wir beide müssen eigentlich mal einen trinken gehen, damit wir uns verstehen." Hilft alles nichts: "Wir müssen das beurteilen, was wir hier sehen", so Llambi, "und ich muss dir ganz ehrlich sagen: Ich habe von Dir nicht mehr das Feuer gesehen. Und das ist das, was ich dir am meisten ankreide."

Dementsprechend überschaubar waren die Punkte der Juroren, die Ott für ihre Performance bekam: Von 30 möglichen Punkte bekam die Sängerin lediglich sieben – Llambi vergab sogar nur einen Punkt. 

Kerstin Ott nach Aus: "Werde die ganze Nacht feiern"

Für Ott, die letztlich die Tanzshow verlassen musste, offenbar kein Problem. Denn ihr gehe es "hervorragend", sagte sie der "Bild"-Zeitung nach der Sendung. "Ich werde die ganze Nacht feiern. Ich habe ja kein Training morgen." Ein Unding für Llambi. Dieser legte im Boulevardblatt nach: "Das ist ein Affront gegen die Show. Ich tanze nicht fünf Wochen mit und sage dann plötzlich, dass es mir nicht liegt. Dann ziehe ich es durch." Dabei denke er auch an Otts Tanzpartnerin Regina, die folglich auch nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen wird. "Natürlich schlägt das Herz da für den Tanz und wenn jemand sowas sagt, nimmt man das schon persönlich. Dann hätte sie direkt aufhören sollen. Oder 'verletzt' sein ...“, sagte Llambi zu "Bild".

Kerstin Ott ist mit sich offenbar im Reinen. "Was der Llambi denkt, ist seine Sache", sagte sie dem Blatt. "Ich habe das Beste gegeben. Deswegen bin ich glücklich, wie es jetzt vorbeigegangen ist."

Quellen: "Let's Dance", "Bild"

"Let's Dance"-Kandidatin: Wer ist eigentlich Kerstin Ott?
fs