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Mehr als 700 Seiten Zum Abschied der Kultserie: Mega-Bildband zeigt die Chronik der "Lindenstraße"

Nur eines von insgesamt rund 400 Fotos: Die Aufnahme aus dem Jahr 1985 zeigt die Bauarbeiten zur berühmten Serienkulisse "Lindenstraße"
Nur eines von insgesamt rund 400 Fotos: Die Aufnahme aus dem Jahr 1985 zeigt die Bauarbeiten zur berühmten Serienkulisse "Lindenstraße"
© Verlag Kettler
Am 29. März geht die "Lindenstraße" zum allerletzten Mal auf Sendung. Einen Tag später erscheint ein dicker Bildband von Hana und Hans W. Geißendörfer mit Porträts der Darsteller, Fotos von Dreharbeiten und historischen Aufnahmen der Filmkulisse.

Annemarie Wendel mit Kopfhörern auf einem Regiestuhl, Bauarbeiter mit Helm in der Filmkulisse oder Cosima Viola mit Zigarette während einer Drehpause. Fans der "Lindenstraße" dürfen sich auf großartige Aufnahmen gefasst machen. Am 30. März, einen Tag nach Ausstrahlung der letzten Folge, bringt Erfinder und Produzent Hans W. Geißendörfer gemeinsam mit Tochter Hana und Fotograf Steven Mahner einen riesigen Bildband über die Kultserie heraus. 

"Lindenstraße – Die Chronik" ist eine Neuauflage der 2015 erschienenen Erstausgabe, die überarbeitet und durch Texte von Natalie Philippi, die seit 20 Jahren für die Serie tätig ist, ergänzt wurde. Achtzig neue Fotos zeigen die Sternstunden der finalen "Lindenstraße"-Jahre, begleiten aber auch die emotionalen letzten Drehtage in Köln-Bocklemünd bis hin zum Abbau der Kulissen. 

Sieben reich bebilderte Kapitel geben ganz besondere Einblicke in mehr als drei Jahrzehnte Serienproduktion. Dazu gibt es exklusives Archivmaterial über die Arbeit von Produzenten, Ensemble und Team. Werfen Sie hier schon mal einen Blick hinein.

Letzte Folge "Lindenstraße" am 29. März

Der insgesamt 720 Seiten umfassende Bildband enthält rund 400 Porträts von Schauspielern und Schauspielerinnen der Serie, historische Aufnahmen der Filmkulisse sowie Fotos der Dreharbeiten am Set. Dazu liefert er kurzweilige Anekdoten, Wissenswertes zu einzelnen Folgen und die direkte Verknüpfung mit realen Ereignissen deutscher Geschichte.

Die "Lindenstraße" ging am 8. Dezember 1985 das erste Mal auf Sendung. Am 29. März wird die 1758. und damit letzte Folge der Serie ausgestrahlt.

"Lindenstraße"-Requuistien werden ausgestellt

Zahlreiche Requisiten, Kostüme und Innenkulissen der "Lindenstraße" werden nach dem Ende der Serie zu Ausstellungsstücken, gehen in den auch vom WDR genutzten Fundus für Film- und Theaterausstattung (FTA) oder werden für karitative Zwecke verschenkt.

So soll die Küche von Helga Beimer und die Bushaltestelle Lindenstraße/Kastanienstraße ins Haus der Geschichte nach Bonn wandern. Das Technik Museum Speyer, das seit 2012 eine Dauerausstellung zur "Lindenstraße" zeigt und bereits die Küche von Else Kling beherbergt, wird unter anderem zusätzlich das Restaurant Akropolis und das Café Bayer in seine Sammlung aufnehmen. 

Nach 34 Jahren endet die "Lindenstraße" im März 2020. Das hat die ARD verkündet. Auf Twitter zeigt sich, dass die Serie noch immer polarisiert. Während einige User mit Entsetzen reagieren, ist anderen die Nachricht vom Aus der "Lindenstraße" ziemlich egal. Einige entwickeln bereits Ideen, wie die letzte Folge aussehen könnte. Andere haben Pläne für mögliche Spin-offs der "Lindenstraße" zur Hand. Die besten und lustigsten Tweets zum Ende der "Lindenstraße" im Video.
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Auch das noch im Aufbau befindliche Landesgeschichtliche Museum NRW in Düsseldorf wird diverse Kulissen, Kostüme und Requisiten in seinen Bestand holen. Das Stadtmuseum Köln wird ebenfalls einige Requisiten und Kostüme erhalten. Die Deutsche Kinemathek Berlin zeigt seit November in Kooperation mit WDR und gff die neue "Sammlung Lindenstraße", für die 373 Folgen der Serie dauerhaft in den Bestand der Kinemathek übergegangen sind. Die Außenkulissen auf dem Produktionsgelände in Köln-Bocklemünd werden zurückgebaut. 

Quelle: Kettler-Verlag

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jek

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