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"Brauner Strich", "Reichsparteitag" ...: Die schlimmsten Aussetzer von Sportmoderatoren

Sie habe "von Anfang an einen braunen Strich in der Hose", sagte Carsten Sostmeier über die Reiterin Julia Krajewski. Nicht sein einziger Fehltritt. Auch andere Sportkommentator griffen verbal schon daneben.

Katrin Müller-Hohenstein mit Oliver Kahn

Katrin Müller-Hohenstein bespricht mit Oliver Kahn das Tor von Miroslav Klose.

Es ist bislang der größte Medienaufreger dieser Olympischen Spiele: Ohne erkennbare Motivation fiel ARD-Kommentator Carsten Sostmeier über die deutsche Debütantin Julia Krajewski her und beleidigte sie. Krajewski habe sicher "von Anfang an einen braunen Strich in der Hose", sagte er zu Beginn ihres Vielseitigkeitsritts. Nachdem das Pferd Samourai du Thot zum zweiten Mal verweigert hatte, sagte Sostmeier: "Schlimmer geht's fast nimmer - fehlt nur noch, dass sie ausscheidet." Krajewski habe "den Chicken Way" gewählt, "den der Angsthasen, den der blassen Nasen".

"Das haben sich die Deutschen gemerkt"

Es ist nicht das erste Mal, dass mit Sostmeier die Gäule durchgehen. Bereits bei den Olympischen Spielen 2012 war der 56-Jährige Reitsport-Kommentator negativ aufgefallen. Den Goldritt von Michael Jung feierte er mit einem an Adolf Hitler angelehnten Zitat: "Seit 2008 wird zurückgeritten. Wir holen uns Gold. Gnadenlos", rief der euphorisierte Reporter in die Mikrofone, und erinnerte damit daran, dass Deutschland 2004 der Olympia-Sieg nachträglich aberkannt wurde. In Sostmeiers Diktion "kamen die Franzosen, die Briten, die Amerikaner, und am grünen Tisch haben sie uns mit einer fragwürdigen Entscheidung die Goldmedaillen weggerissen." Doch: "Das haben sich die Deutschen gemerkt." Reitsport als Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln - in Sostmeiers Welt scheint Vieles möglich.

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KMH und der "innere Reichsparteitag"

Dass Anspielungen auf die Nazi-Zeit keine gute Idee sind, diese Erfahrung musste die ZDF-Journalistin Katrin Müller-Hohenstein bei der Fußball-WM 2010 machen. Dass ausgerechnet der umstrittene Klose gegen Australien traf, kommentierte sie mit den Worten: "Und für Miroslav Klose: ein innerer Reichsparteitag, jetzt mal ganz im Ernst, dass der heute hier trifft." Es folgte ein Twitter-Shitstorm, das ZDF reagierte umgehend: Sportchef Dieter Gruschwitz geißelte die unbedachten Worte als "sprachliche Entgleisung im Eifer der Halbzeitpause", Müller-Hohenstein bedauerte später die Formulierung. 

"Zehn kleine Negerlein"

Bei der WM 1990 gab es noch kein Twitter und folglich keine Shitstorms. Auch sonst war man nicht so zimperlich in der Wortwahl. Weil er mit der Leistung des argentinischen Schiedsrichters nicht zufrieden war, der die Partie Deutschland gegen die Niederlande leitete, forderte Heribert Faßbender aufgeregt: "Schickt den Mann in die Pampa!"

Dem stand der Sky-Kommentator Marcel Reif in Nichts nach: Als während des WM-Eröffnungsspiels zwischen Kamerun und Argentinien der zweite Afrikaner vom Platz gestellt wurde, warf er ein: "Tut mir leid, liebe Zuschauer, aber mir fällt gerade die Geschichte von den zehn kleinen Negerlein ein."

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(