VG-Wort Pixel

"FameMaker" Er kann es nicht lassen - Stefan Raab produziert neue Castingshow für ProSieben

Stefan Raab
Stefan Raab hat eine neue Show erfunden.
© Matthias Balk / DPA
Die Zuschauer können sich auf eine neue Castingshow einstellen: Noch in diesem Sommer produziert Stefan Raab sein neues Format "FameMaker". Das ist das Gegenstück zu "The Voice of Germany" und soll auf ProSieben laufen.

Als Stefan Raab 2015 ankündigte, in den TV-Ruhestand zu gehen, nahmen das viele nicht ganz ernst. Mehr als 20 Jahre war der Kölner auf dem Bildschirm präsent und hat dabei unermüdlich neue Ideen produziert. Doch zumindest in einem Punkt hat Raab Wort gehalten: Seit Dezember 2015 ist der 53-Jährige so gut wie gar nicht mehr im Fernsehen aufgetreten. 

Dennoch kann er von seiner alten Leidenschaft nicht lassen. Seit einiger Zeit entwickelt der Entertainer wieder neue Formate. Zuletzt war der von Raab initiierte "Free European Song Contest" auf ProSieben zu sehen, mit dem er den in diesem Jahr ausgefallenen ESC auf seine Weise nachholte.

Und nun hat Stefan Raab das nächste Konzept in der Pipeline: Eine neuartige Castingshow mit dem Titel "FameMaker". Die Idee dahinter ist so ziemlich das Gegenteil von "The Voice of Germany". Dort gibt es am Anfang die sogenannten Blind Auditions: Die Juroren hören die Künstler, sehen sie aber nicht und müssen sich "blind" entscheiden. 

Prominente Juroren bei "FameMaker"

Bei "FameMaker" sehen sie nun die Musiker, hören sie aber nicht - denn die performen unter einer schalldichten Glaskuppel. Die Jury, bestehend aus Carolin Kebekus, Luke Mockridge und Teddy Teclebrhan, müssen sich also rein anhand der visuellen Eindrücke von der Performance entscheiden, ob sie der Teilnehmer begeistert. Sobald ein Juror den Hebel zieht, hebt sich die schalldichte Glaskuppel und die Musik ist zu hören.

Für das Finale muss der Juror nun mit seinem Kandidaten einen Auftritt inszenieren und einen Song produzieren. Wer die Show am Ende gewinnt, entscheiden die Zuschauer vor den Bildschirmen. "Erfolg entsteht nicht auf den Stimmbändern, Erfolg entsteht im Kopf", begründet Raab seine Idee, die er noch in diesem Sommer in Zusammenarbeit mit Brainpool produzieren wird. Man darf gespannt sein, ob es gelingen wird, mit "FameMaker" dem ausgelutschten Genre der Castingshows tatsächlich neues Leben einhauchen. Wenn es einer schafft, dann wohl Stefan Raab.

che

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker