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TV-Quoten vom Samstagabend Supertalente schlagen den Raab


In der eigenen Show gewonnen, das Quotenduell verloren: ProSiebens "Schlag den Raab" hat den Quotenthron am Samstagabend knapp verfehlt. Das "Supertalent" fand eine größere Zuschauerschaft.

Ob Stefan Raab, Dieter Bohlen, der NDR oder das ZDF - an diesem Sonntagmorgen konnten irgendwie alle zufrieden in ihr Schokocroissant beißen.

Dieter Bohlen, weil

sein "Supertalent" wieder einmal bei der jungen Zielgruppe abräumte. 2,76 Millionen Menschen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren schalteten ein, als der Juror ein begeistertes Doppel-Ja vergab. Mit einem Marktanteil von 24,5 Prozent bleib der Kölner Sender RTL damit ungeschlagen. Und selbst ein paar Ältere schalteten zu: Insgesamt kam die Castingshow auf 4,91 Millionen Zuschauer.

Stefan Raab, weil

seine Marathonshow "Schlag den Raab" offenbar auch in ihrer 43. Ausgabe die Zuschauer noch nicht langweilte. Insgesamt 3,06 Millionen Zuschauer versammelten sich durchschnittlich zwischen 20.15 und 0.45 Uhr vor der Mattscheibe, um den Wettstreit zwischen dem ProSieben-Moderator und Kriminalkommissar David zu verfolgen. Dass er nebenbei auch noch 2,5 Millionen Euro für seinen Sender verteidigte, dürfte dem Showmann zusätzliche Befriedigung beschert haben.

Der Norddeutsche Rundfunk, weil

er einem ganz großen Komödianten seinen Respekt zollte - und damit goldrichtig lag. 90 Jahre wäre Loriot am vergangenen Dienstag alt geworden. Anlass genug für den Regionalsender, seinem Abend Jodeldiplom und Holzhausener Kurve zu widmen. Zuerst gab's ein Best-Of der amüsantesten Bülow-Sketche (1,35 Millionen Zuschauer, Marktanteil: 4,4 Prozent), darauf folgte der Spielfilmklassiker "Ödipussi" ( 1,24 Millionen Zuschauer, Marktanteil: 5,0 Prozent). Darauf ein dreifaches "Holleri du dödl di, diri diri dudl dö"!

Das Zweite Deutsche Fernsehen, weil

es einfach - Zielgruppe hin, Zielgruppe her - die meisten Menschen vor die Schirme lockte. 5,33 Millionen sahen den TV-Krimi "Die Frau des Freundes" aus der Reihe "Ein starkes Team" (Marktanteil 17,2 Prozent). Selbst die Jungen ließen das Zweite diesmal nicht völlig links liegen. Respektable 8,4 Prozent Marktanteil schaffte die Episode, die diesmal im Swinger-Milieu spielte.

jwi

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