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TV-Quoten zum ESC-Vorentscheid: Mäßiges Interesse am "Song für Malmö"

Besser als 2012, aber trotzdem kein Quotenhit: 3,24 Millionen Zuschauer verfolgten den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest. Damit landete die ARD am Donnerstagabend auf Platz 11.

Ohne Stefan Raab und ProSieben, dafür aber wieder mit Anke Engelke als Moderatorin, strahlte die ARD am Donnerstagabend den Vorentscheid "Unser Song für Malmö" zum diesjährigen Eurovision Song Contest aus. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserten sich die Quoten um eine Million Zuschauer: Rund 3,24 Millionen Menschen sahen zu, wie zwölf deutsche Künstler um die Teilnahme am ESC in Schweden kämpften. Das entspricht einem Marktanteil von 10,4 Prozent.

Damit schalteten beinahe gleich viele Menschen wie 2011 bei "Unser Song für Deutschland" ein, wo allerdings lediglich darüber abgestimmt wurde, mit welchem Song Lena Meyer-Landrut ihren Titel verteidigen sollte. Ein echter Quotenhit war mit 4,55 Millionen Zuschauern dagegen 2010 "Unser Star für Oslo" - die Sendung, die Lena zur ESC-Kandidatin machte. Und vor zehn Jahren war es gar ein Leichtes, die Fünf-Millionen-Marke zu knacken.

Immerhin: Der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen war bei der gestrigen ARD-Show mit 11,5 Prozent verhältnismäßig hoch. 1,38 Millionen Menschen fieberten mit, bis am Ende feststand, dass der Auftritt von Cascada die meisten Punkte von Radiohörern, Jury und Fernsehzuschauern kassiert hatte. Die Dance-Pop-Band aus Bonn um Sängerin Natalie Horler wird im schwedischen Malmö mit ihrem Song "Glorious" für Deutschland antreten.

Ulmen verschafft Tele5 Zuschauer

Weitaus beliebter war allerdings die Prominenten-Ausgabe der ZDF-Sendung "Rette die Million!" mit Jörg Pilawa, die mit 4,8 Millionen Zuschauern den Tagessieg einheimste. Knapp dahinter landete RTL mit dem Staffelstart der Actionserie "Alarm für Cobra 11" - hier sahen 4,58 Millionen vorwiegend junge Menschen zu.

Dagegen hatte ProSieben mit seiner Realityshow "Beauty & The Nerd" - deren Auftakt ohnehin mäßig verlief - das Nachsehen: Gerade einmal 1,44 Millionen Zuschauer schalteten ein. Die erste Folge der umstrittenen TV-Sendung "Who wants to fuck my girlfriend?" von Christian Ulmen bescherte dem kleinen Sender Tele5 mit einem Marktanteil von 1,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen solide Zahlen. Insgesamt schauten 160.000 Leute die Show.

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nw