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RTL-Quizshow: Kein Anschluss unter diesem Joker: Telefon-Pech bei "Wer wird Millionär?"

Das hat Günther Jauch so noch nicht erlebt: Bei seiner Quizshow "Wer wird Millionär?" scheiterten gleich zwei Kandidaten bei dem Versuch, ihren Telefonjoker zu erreichen. Beide kamen dennoch weiter.

"Wer wird Millionär?"

Kandidatin Theresa Korsch erspielte sich bei "Wer wird Millionär?" 16.000 Euro.

MG RTL D

Der Telefonjoker ist ein fester Bestandteil von Günther Jauchs Quizshow "Wer wird Millionär?". Die Quote der richtigen Antworten mag hier zwar nicht ganz so hoch sein wie beim Publikumsjoker - Schwarmintelligenz schlägt in der Regel einen einzelnen klugen Kopf -, doch hat es vielen Kandidaten geholfen, eine Person ihres Vertrauens zu Rate zu ziehen. 

Im Laufe von 19 Jahren gab es immer wieder kuriose Geschichten mit Telefonjokern. Legendär etwa der Aussetzer von Waldemar Hartmann, der eine einfache Fußball-Frage falsch beantwortete. 

Günther Jauch ruft vergeblich an

Ein Kuriosum der anderen Art erlebten die Zuschauer am Montagabend. Gleich zwei Kandidaten von Günther Jauch scheiterten daran, ihre Joker telefonisch zu erreichen.  

Die Bestatterin Theresa Korsch hatte bei der 16.000-Euro-Frage bereits drei Joker aufgebraucht und wusste keine Antwort auf diese Frage: "Was ist einer aktuellen Vergleichsstudie zufolge im Alter hierzulande bei Männern im Schnitt etwa doppelt so hoch wie bei Frauen?" Zur Auswahl standen "Blutdruck", "Renteneinkommen", "Fernsehkonsum" und "Demenz-Risiko". Als sie ihren ehemaligen Lehrer anrufen will, meldet sich die Mailbox. Die springt auch beim zweiten Versuch wieder an. 

So entscheidet sich die Frau, ihren Vater zu befragen. Der geht tatsächlich ans Telefon und kennt die richtige Antwort: "Renteneinkommen". Die Tochter folgt dem Rat ihres alten Herren - und geht mit 16.000 Euro nach Hause.

32.000 Euro - ohne Telefonjoker

Der 25 Jahre alte Kandidat Michael Starosta muss sogar gänzlich ohne telefonische Hilfestellung auskommen. Bei der 32.000-Euro-Frage wird der Wettbewerb gesucht, in dem der Sieger der NFC auf den Sieger der AFC trifft. Starosta möchte seinen Telefonjoker konsultieren, doch es hebt niemand ab. Der Versuch bleibt auch bei einer zweiten Telefonnummer erfolglos. 

Ganz auf sich allein gestellt vertraut der Kandidat seinem Gefühl und entscheidet sich für die Antwort "Super Bowl", was korrekt ist. 32.000 Euro sind ihm sicher - ganz ohne Telefonjoker.

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che
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.