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"Wer wird Millionär?"-Sieger: Leon Windscheid riet Anke Engelke zur falschen Antwort: "Habe mich so blöd gefühlt"

Dieser Tipp kostete viel Geld: Bei der Promi-Ausgabe von "Wer wird Millionär?" vertraute Anke Engelke auf Millionär Leon Windscheid, doch der 31-Jährige lag falsch. Für den einstigen Gewinner der Quiz-Show eine unangenehme Situation.

"Wer wird Millionär?"

Bei der Promi-Ausgabe von "Wer wird Millionär?" verließ sich Anke Engelke auf den Tipp von Leon Windscheid - doch der Millionär lag falsch

TV Now

Im Dezember 2015 gewann Leon Windscheid eine Million Euro in der Quizshow "Wer wird Millionär?". Für Schlagzeilen sorgte er allerdings zuletzt, weil er in der Promi-Ausgabe der RTL-Sendung Moderatorin Anke Engelke die falsche Antwort vorsagte. Dadurch fiel die 54-Jährige von der 125.000-Euro-Frage auf 500 Euro zurück.

"Ich habe mich so blöd gefühlt, dass ich die Nacht danach nicht geschlafen habe. Aber alle, die wir im Studio saßen, haben die Antwort nicht gewusst. Man versucht die Lösung dann abzuleiten – und ich habe mich hinterher geärgert", sagte Windscheid nun der "Bild"-Zeitung. "Als Publikumsjoker haftet einem das Image des Besserwissers an und ich habe eine wahnsinnige Anspannung gespürt. Es ist wirklich die Hölle." Trotzdem kann er verstehen, dass Engelke eine Antwort riskiert hat. "Man muss an bestimmten Punkten einfach zocken, sonst kommt man nicht weiter und gewinnt niemals die Million."

Leon Windscheid gewann 2015 die Million bei  "Wer wird Millionär?"

Bei seinem Gewinn 2015 habe er sich akribisch vorbereitet. "Ich habe damals vor der Sendung drei Monate lang zehn Stunden am Tag gelernt und bin mit großem Ehrgeiz und einem gewissen Wahnsinn dort hingegangen", sagte Windscheid. Bis zur Million verbrauchte er alle Joker, wusste aber die richtige Antwort auf die finale Frage. Die lautete damals: "Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel?" Die korrekte Zahl ist 26.

Seinen Gewinn hat Windscheid investiert, in ein Haus und in das Party-Boot "MS Günther", auf dem er verschiedene Events veranstaltet. Die Corona-Krise hat das Gewerbe hart getroffen. "Die Personalkosten, die Miete und die Versicherungen müssen weiterbezahlt werden, auch wenn man keinen Cent Umsatz macht. Wir fahren jetzt wieder, aber gerade die großen Privatveranstaltungen können zu Recht noch nicht stattfinden. Abstand halten in der Gastronomie kostet sehr viel Geld", sagt Windscheid. 

Das Amt des Geschäftsführers auf der "MS Günther" hat er inzwischen abgegeben. Stattdessen konzentriert sich der 31-Jährige auf seinen Podcast, den er gemeinsam mit Comedian Atze Schröder macht und arbeitet an einem neuen Buch. Nur auf "Wer wird Millionär?" hatte er lange Zeit gar keine Lust mehr, die Folge mit seinem Million-Gewinn hat er bis heute nicht gesehen. "Es ist fast wie bei einem Mörder, der nicht an den Tatort zurückkehren will", sagt Windscheid.

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jum