"Harry vs. William – Der royale Bruderzwist" / "Kate Superstar"
Zwei der royalen Fab Four im Fokus

  • von Elisa Eberle
Die Prinzen William (links) und Harry standen im Team mit ihren Frauen Prinzessin Kate (rechts) und Herzogin Meghan lange an der Spitze der Beliebtheitsskala. Wie der Streit zwischen den Brüdern alles veränderte, erzählt nun eine wiederholte Doku bei ARTE.
Die Prinzen William (links) und Harry standen im Team mit ihren Frauen Prinzessin Kate (rechts) und Herzogin Meghan lange an der Spitze der Beliebtheitsskala. Wie der Streit zwischen den Brüdern alles veränderte, erzählt nun eine wiederholte Doku bei ARTE.
© 2018 Paul Grover- WPA Pool/Getty Images

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Als die royalen "Fab Four" genossen die Prinzen William und Harry und ihre Ehefrauen Prinzessin Kate und Herzogin Meghan lange einen guten Ruf. Doch seit dem Bruch der beiden Brüder ist vieles anders. Zwei wiederholte Dokus bei ARTE rollen die Lebenswege des Zweitgeborenen Harry und der Thronfolger-Gattin Kate nun erneut auf.

Die Veröffentlichung des Weltbestsellers "Spare" im Januar 2023 glich einem medialen Erdbeben: In seinen im Deutschen nur unzureichend als "Reserve" übersetzten Memoiren schildert Prinz Harry auf rund 400 Seiten eindrücklich all jene Ungerechtigkeiten, die ihm als "Ersatzteil" der britischen Thronfolge in 38 Lebensjahren widerfuhren. Welch tiefer Graben dabei zwischen ihm und seinem zwei Jahre älteren Bruder William entstand, erklärt die Dokumentation "Harry vs. William – Der royale Bruderzwist" aus dem Jahr 2023, die ARTE nun zur besten Sendezeit wiederholt.

In einer Gemeinschaftsarbeit mit den Filmemachern Marlon Schneider, Bernd Reufels und Klaus Kastenholz bittet die ZDF-Adelsexpertin Ulrike Grunewald Historikerinnen und Psychologen, Journalistinnen und royale Experten zum Interview. Verhandelt werden dabei all jene Konflikte, die die Windsor-Brüder wie auch viele andere Geschwisterpaare seit ihrer Kindheit austragen: Dem älteren Prinz William galt als rechtmäßigem Thronerben seit jeher die große Aufmerksamkeit von Medien und von Familie gleichermaßen. Prinz Harry wiederum genießt mehr Freiheiten, muss sich jedoch auch damit abfinden, dass er nie mehr sein wird als das Ersatzteil, das zum Einsatz gekommen wäre, wenn William in jungen Jahren etwas zugestoßen wäre.

So wurde Kate von der Bürgerlichen zur Prinzessin

Laut aktuellen Umfragen landen Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan eher am Ende der Beliebtheitsskala der britischen Royals. Deutlich weiter vorne steht nach wie vor Prinzessin Catherine von Wales. Schon 2013 wurde Kate vom US-amerikanischen "Time Magazine" zu den Top 100 der einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt gezählt. Dabei war ihre Ausgangsposition als erste Bürgerliche, die ins britische Königshaus einheiraten sollte, alles andere als günstig. Was also hat sich in den 13 Jahren seit ihrer Hochzeit mit Prinz William verändert?

Die Dokumentation "Kate Superstar" von Marlon Schneider, Bernd Reufels und Klaus Kastenholz begibt sich auf Spurensuche. Der Film aus dem frühen Jahr 2024 wird im Anschluss an "Harry vs. William – Der royale Bruderzwist" um 21.05 Uhr in einer aktualisierten Fassung wiederholt. Diese greift nun auch die im März 2024, also wenige Wochen nach der Erstausstrahlung der Doku, bekanntgewordene Krebserkrankung der dreifachen Mutter und ihre anschließende Genesung auf.

In der Mediathek sind beide Filme bereits ab Freitag, 29. Mai, abrufbar.

Harry vs. William – Der royale Bruderzwist / Kate Superstar – Do. 18.06. – ARTE: 20.15 Uhr

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