Engagement gegen Kindesmissbrauch Was macht eigentlich Stephanie zu Guttenberg, Gattin des ehemaligen Verteidigungsministers?

Stephanie zu Guttenberg
Stephanie zu ­Guttenberg, 43, in Bonn, wo sie ­Mitgesellschafterin des Start-ups BG 3000 ist
© Aleksander Marko Perkovic
Die Frau des früheren Verteidigungsministers engagierte sich gegen Kindesmissbrauch, auch nachdem sie mit ihrem Mann in die USA ging. 
Interview: Ulrike von Bülow

Frau zu Guttenberg, Ihre Töchter haben gerade den amerikanischen Schulabschluss gemacht. Wegen Corona von zu Hause und digital?

Ja. Natürlich ist Corona jetzt eine Ausnahmesituation, aber in Amerika funktioniert digitaler Unterricht sehr viel besser. Das ist tatsächlich Unterricht und nicht nur Hausaufgabenbewältigung.

Amerikanische Schulen sind da viel weiter als deutsche. Setzten Sie sich deshalb jetzt als Mitgesellschafterin eines Start-ups hier bei uns für digitale Bildung ein?

Stephanie zu Guttenberg
© Michael Tinnefeld

Zu Guttenberg, 1976 in München geboren, ist aus­gebildete Textilbetriebswirtin. 2000 heiratete sie den CSU-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg. Über Jahre setzte sie sich gegen Kindesmissbrauch ein, u. a. als Präsidentin des Vereins „Innocence in Danger“, für den sie 2010 bei „Wer wird Millionär“ 500.000 Euro erspielte. Da war ihr Mann bereits Verteidigungs­minister (o. das Paar bei den Bayreuther Festspielen). 2011 zogen die Guttenbergs in die USA, inzwischen sind sie wieder viel in Deutschland. Die gemeinsamen Töchter sind heute 17 und 19.

Ja. Das Thema „Internet, Bildung und Aufklärung“ liegt mir seit Jahren am Herzen. In Amerika habe ich mich viel mit dem Thema „Bullying“ und „Shaming“ an Schulen beschäftigt.

Wenn Kinder etwa über Facebook gemobbt werden.

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