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Zum Tod des Paris-Bar-Gründers Servus Michel! Ein letzter Champagner auf den Doyen der Berliner Szene

Michel Würthle blickt ernst in die Kamera
Michel Würthle, großer Intellektueller, Impresario, Inszenierer
© Josef Fischnaller
Er war Künstler, Poet, Gastronom – und ein herrlicher "Grantscherben". Berlin verabschiedet sich von seinem größten Gastgeber Michel Würthle.
"Du sag, was ist los mit unserm Freund?“, fragte mich Michel Würthle im April vor vier Jahren, kurz nachdem ein gemeinsamer Lieblingsmensch jung an Krebs gestorben war. "Na ja, tot ist er", erwiderte ich betrübt. Noch wenige Monate zuvor hatten wir zu dritt in der Paris Bar einen amüsanten Abend verlebt. "Ja eh! Schon sehr schad!", sagte Michel irgendwie ungerührt, wie wohl nur Wiener vom Tod sprechen können, und schenkte mir ein Glas Champagner ein. "Stoß ma noch mal mit ihm an."

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