HOME

"Abgewatscht" - Promis der Woche: Jesus ist kein Kind von Traurigkeit

Die pinken Fingernägel von Prinz Harry sind das Problem, mit dem sich das britische Königshaus diese Woche rumschlagen muss. Madonna wäre wahrscheinlich froh, wenn ihr Sorgenkind auch lediglich einen Hang zu femininer Maniküre hätte. Stattdessen interessiert sich Jesus für barbusige Models.

Von Stefan Mielchen

Was ist eigentlich mit dem Hochadel los? Wohin man auch blickt: Betrunkene oder Bekloppte! Besonders übel scheint derzeit Ferfried von Hohenzollern dran zu sein, der in dieser Woche bewusstlos in Österreich aufgefunden wurde. Neben ihm sieben leere Flaschen Whiskey. Das liegt scheinbar im Rahmen des Üblichen - Foffi ist halt gerne mal b'soffi. Weder das Rote Kreuz noch die Polizei machten sich darüber Gedanken, dass außer dem Leergut auch noch ein paar Tablettenschachteln herumlagen. "Kein Selbstmordversuch" urteilte ein Behördensprecher lapidar. Eigentlich hatte der Pleitier "große Pläne", wie ein Freund versichert. Sprich, Ferfried wollte ein Kochbuch machen. Vielleicht wird daraus jetzt das Lexikon der schönsten Medikamentencocktails. Vorwort: Roger Kusch.

Prinz Harry wird "Prince of Nails"

Einen Karriereschub erlebte derweil Prinz Harry. Er wurde von der britischen Presse zum "Prince of Nails" befördert, nachdem er mit pinklackierten Fingernägeln angetroffen wurde. Auch diese Geschichte gibt Rätsel auf. Ist der Kleine etwa in einen Konflikt um seine Geschlechtsidentität geraten? Als Princess Harriet würde er zumindest keine schlechtere Figur abgeben als die böse Stiefmutter. Camilla Herzogin von Cornwall posierte unlängst zwischen 17 brasilianischen Schönheiten, deren Kleider aus recyceltem Müll geschneidert waren. Und, was soll man sagen: Camilla fügte sich hervorragend ins Bild.

Einmal auf Reisen besuchte sie an der Seite von Prinz Charles auch die Galapagos-Inseln. Da für gemeinsamen Nachwuchs die biologische Uhr längst ausgetickt hat, wurde flugs ein Patenkind angenommen und auf den Namen William getauft. Das spricht für grenzenlose royale Kreativität und dürfte den echten Prinzen ungemein erfreuen. Bei seinem Namensvetter handelt es sich nämlich um eine Riesenschildkröte. Da aber ähnlich wie bei Harry deren Geschlechtsidentität auch noch nicht feststeht, beruhigte Papi vorsorglich den künftigen Thronfolger: "Wenn es sich herausstellt, dass es sich um eine weibliche Schildkröte handelt, soll sie Whilamena heißen". Camilla wird ihr dann sicherlich auch die Nägel lackieren.

Jacko will sich plastinieren lassen

Nachdem der King of Pop sein Comeback angekündigt hat, läuft die begleitende PR-Maschine auf Hochtouren. Die "Bild"-Zeitung etwa will herausgefunden haben, dass Michael Jackson sich von "Körperwelten"-Macher Gunther von Hagens plastinieren lassen will. Das Pop-Gespenst und Doktor Tod - was für ein schauerliches Dreamteam! "Ich könnte Michael die körperliche Unsterblichkeit schenken", behauptet der professionelle Leichenfledderer. "Als Plastinat könnte er seinen Körper nach seinen Wünschen modellieren lassen", so von Hagens. Da das bekanntlich schon zu Lebzeiten gründlich daneben ging, dürfte der Professor später zumindest relativ wenig Arbeit haben. Jacko sieht ja schon heute aus wie plastiniert.

Marika Kilius: alt aber zart

Da hat es Eisprinzessin Marika Kilius besser angetroffen: 65 - und noch makellos! Es ist halt immer gut, die richtigen Leute zu kennen. Etwa den Chefvisagisten von Yves Saint Laurent in der Schweiz, George Triantafillidis. Der Grieche ist 26 Jahre jünger, was wohl erklärt, dass Marika neuerdings erstaunliche gedankliche Pirouetten dreht. "Ich bin frisch verliebt", gestand sie der "Bunten". Schön für sie - nur leider dementierte er via "Bild" und sagte: "Marika ist sympathisch und hat für ihr Alter eine super Figur" - die verbale Todesspirale. Kein Sex, keine Beziehung, doch die Kufenkönigin kontert: "Ich liebe auf anderen Ebenen. Bei mir ist die Seele und das Gefühl ausschlaggebend." Klarer Fall, Marika: Das gibt Abzüge in der B-Note!

Sky du Mont als Sexphilosoph

Andererseits springt ihr kein geringerer als Charakterdarsteller Sky du Mont bei, der immer etwas Schlaues zu sagen hat, wenn gerade niemand fragt: "Ich finde Sex auch toll, aber er wird allgemein überschätzt." Nun wird zwar auch Sky du Mont allgemein überschätzt, die Einblicke in sein Liebesleben indes sind äußerst aufschlussreich. "Sex kann eine gewisse Leere hinterlassen", sagt der Beau und belehrt: "Sex ist nach dem Höhepunkt schnell vorbei, einer dreht sich um oder raucht. Männer schlafen danach oft ein, Frauen sind dann unglücklich." Klingt wie eine Erklärung aus der Sendung mit der Maus - und gibt Abzüge in der A-Note. Das ist der technische Wert, Sky.

Jesus erkundet den brasilianischen Urwald

Nach dieser Definition müsste wohl auch Jesus immer gleich hinwegschlummern, wenn Madonna ihn ans Kreuz genagelt hat. Zumindest dürfte die Queen of Pop wissen, ob er die Zigarette danach noch anzündet, wo der 22-jährige brasilianische Schönling jetzt bei ihr eingezogen ist. Was aber offenbar nichts heißt, denn "Like a Virgin" trällert der Kleine offenbar nicht unter der Dusche. Jesus ließ in dieser Woche in Rio fröhlich die Puppen tanzen. Unter anderem poussierte er auf einer Party mit einem 31-jährigen Dessousmodel und wurde auch ansonsten in Gesellschaft recht zweifelhafter Damen gesichtet. Britische Medien berichten sogar, dass Madonna ihm daraufhin den Laufpass gegeben haben soll. Karriere kann der Kleine trotzdem noch machen: Als Jesus, König der Luden.