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"Finding Freedom" "Sollten lernen, was Monarchie ist": Harry und Meghan werden auf Twitter scharf kritisiert

Harry und Meghan ernten nach den ersten Auszügen von "Finding Freedom" Kritik
Harry und Meghan ernten nach den ersten Auszügen von "Finding Freedom" Kritik
© Aaron Chown/ / Picture Alliance
Nachdem die ersten Auszüge aus dem Enthüllungsbuch "Finding Freedom" veröffentlicht wurden, müssen sich Harry und Meghan jetzt Kritik anhören. Die Rechtfertigung für ihren Ausstieg sei lächerlich.

Das Enthüllungsbuch "Finding Freedom – Harry and Meghan and the Making of the Modern Royal Family", das am 11. August erscheint, wird mit Spannung erwartet. Jetzt wurden bereits von "The Times" erste Auszüge veröffentlicht, die für Diskussionen sorgen. In dem Buch wird die Sicht von Prinz Harry und Herzogin Meghan auf ihr Leben in der britischen Königsfamilie dargestellt. 

"Obwohl beide die Hierarchie der Institution respektierten, war es schwierig, wenn sie sich auf ein Projekt konzentrieren wollten, und ihnen gesagt wurde, dass ein höherrangiges Familienmitglied – sei es Prinz William oder Prinz Charles – gleichzeitig eine Initiative oder Tour ankündigen wollte, und sie warten mussten", schreiben Omid Scobie und Carolyn Durand, die Autoren des Buches. Harry und Meghan wirken durch die Darstellungen ungeduldig und hätten sich offenbar sehr wichtig genommen, obwohl klar war, dass ihr Stellenwert geringer war als der von Prinz William und Herzogin Kate.

Harry und Meghan werden auf Twitter kritisiert

Harry wusste schon als Kind, dass William immer mehr im Mittelpunkt stehen würde als er, heißt es in dem Buch. Er sei schließlich als Erstgeborener immer wichtiger in der Monarchie. Mit diesen Hierarchien sei Harry nicht klargekommen und habe rebelliert, so die Darstellung. Die Beziehung zwischen den Brüdern habe noch mehr gelitten, als Harry sich in Meghan verliebte. William habe sich offenbar skeptisch der Beziehung gegenüber gezeigt. Im Buch heißt es weiter, dass Herzogin Meghan im Palast nicht willkommen gewesen sei. Die 38-Jährige sei zudem "enttäuscht" gewesen, dass Herzogin Kate sich nicht um sie gekümmert habe. Zudem haben Harry und Meghan Palast-Angestellten misstraut, da immer wieder persönliche Informationen an die Öffentlichkeit gelangt sind. All diese Tatsachen hätten letztlich zum Megxit geführt.

Prinz Harry LA

Auf Twitter wird nun über die ersten Auszüge aus dem Buch diskutiert. Viele User zeigen wenig Verständnis für Harrys und Meghans Verhalten. Twitter-Userin "Queen Vic", offenbar ein Fan der Royals, schreibt etwa in Bezug auf einige Passagen aus dem Buch: "Wenn sie schockiert sind, dass Charles und William Vorrang haben, sollten sie wieder zur Schule gehen und lernen, was eine Monarchie ist. Es gibt keine Beförderung, bis jemand stirbt." Auch ein anderer Nutzer kritisiert den Prinzen: "Harry hat seit seiner Geburt gewusst, wie seine Position im Establishment ist."

Auch Meghan kommt in vielen Tweets nicht gut weg. Sie habe sich einfach zu wichtig genommen, finden manche Nutzer. Wieder andere kritisieren die Autoren des Buches: "Die Vorstellung, dass keiner der Sussexes erkannte, wie die Thronfolge funktioniert – angesichts dessen, dass britische Medien Harry von Geburt an als 'den Ersatz' bezeichneten – ist eine der lächerlichsten fiktiven Theorien seit Langem", hinterfragt ein User die im Buch aufgestellten Behauptungen. Die Autoren betonen, nie ein Interview mit Harry und Meghan geführt zu haben, gelten aber dennoch als enge Vertraute des Paares. Einige Twitter-Nutzer loben die royalen Aussteiger allerdings auch für ihren Schritt und vor allem für ihre ehrenamtliche Arbeit und ihre Projekte.

Verwendete Quellen:"The Times" / Twitter

maf

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