HOME

"Playboy"-Häschen: Harris wollte Hefner vor dem Traualtar stehen lassen

Sie ist die Braut, die sich nicht traut: Crystal Harris hat "Playboy"-Gründer Hugh Hefner wenige Tage vor der Hochzeit sitzen lassen. Offenbar plante sie ursprünglich, die Bombe direkt vorm Traualtar platzen zu lassen - für 500.000 Dollar.

Nicht die Trauung von Prinz William und Kate und auch nicht die von Fürst Albert und Charlene sollte in den USA die Hochzeit des Jahres werden, sondern seine: 300 Gäste waren in die Villa in Los Angeles geladen, ein Kamera-Team sollte die Zeremonie für eine Reality-Soap festhalten. Doch jetzt ist alles abgeblasen. Nur vier Tage vor der geplanten Hochzeit hat Crystal Harris den 60 Jahre älteren "Playboy"-Gründer Hugh Hefner sitzen lassen. Glück im Unglück für den Bräutigam, denn offenbar plante sein "Bunny", ihm vor dem Traualtar den Laufpass zu geben - gegen Bares.

Wie die Zeitung "New York Post" berichtet, soll Harris Zeitungen und Fernsehsendern einen Deal angeboten haben. Sie wollte Hefner vor dem Traualtar sitzen lassen - mitten in der Hochzeitszeremonie. Die 25-Jährige habe geplant, den Gang entlang zu schreiten und zu rufen "Ich kann nicht weiter machen", berichtet das Blatt. 500.000 Dollar habe sie für dafür gefordert, im Gegenzug hätte sie exklusive Interviews gegeben. Der Plan sei nur daran gescheitert, dass offenbar kein Fernsehsender und keine Zeitung bereit war, die horrende Summe zu zahlen.

Harris' Manager Michael Blakey hat die Spekulationen um einen Mediendeal zurückgewiesen. "Nach meinem Kenntnisstand ist das nicht wahr", sagte er. Allerdings zeigte sich Blakely ohnehin nicht sonderlich gut informiert. Während Harris im Radio bereits ausführliche Interviews über ihre Beweggründe für die Trennung gegeben hatte, sagte er: "Ich habe keine Ahnung, was passiert ist. Alles was ich weiß ist, dass sie in aller Freundschaft auseinander gegangen sind."

"Playboy" muss überklebt werden

In der Radiosendung "On Air with Ryan Seacrest" begründete Crystal Harris ihre Entscheidung mit den Umständen in der Playboy-Villa, wo mehrere sogenannte "Playboy-Bunnys" wohnen: "Sein Lebensstil ist nicht normal. Es ist einfach nichts für mich, andauernd mehrere Mädchen um mich herum zu haben - eben dieser ganze Playboy-Rummel." Hefner habe für ihre Entscheidung Verständnis gehabt. "Wir waren uns einig, dass es nicht die beste Idee war zu heiraten."

Die Absage der Hochzeit kommt allerdings auch für Hefners "Playboy"-Magazin zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt. In der Juli-Ausgabe, die bereits an den US-Kiosken liegt, ziert Harris das Titelblatt und wird ausführlich als neue "Mrs. Crsytal Hefner" vorgestellt. Eilig wurde jetzt ein Aufkleber drüber geklebt: "Die Braut, die sich nicht traut - in dieser Ausgabe", ist darauf zu lesen. So bleibt Hefner wenigstens ein Trost: Auch wenn er nicht zum vierten Mal heiraten wird, könnte die Juli-Ausgabe seines Magazin eine der bestverkauften seit langem werden.

mai