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"Wagatha Christie" Vorwürfe von Coleen Rooney machten sie krank: Rebekah Vardy äußert sich nach Gerichtsniederlage

Rebekah Vardy
Rebekah Vardy hat vor Gericht gegen Coleen Rooney verloren
© Alastair Grant/AP / DPA
Der "Wagatha Christie"-Fall sorgte in den vergangenen Wochen erneut für Aufsehen, als sich die Spielerfrauen Rebekah Vardy und Coleen Rooney vor Gericht bekriegten. Jetzt hat sich die Verliererin Vardy erstmals geäußert. 

Der Fall hatte alles, was die (britische) Klatschpresse in Aufregung versetzte: Zwei Spielerfrauen (Rebekah Vardy und Coleen Rooney) in Designer-Klamotten und High Heels, Vorwürfe von Betrug und Lästereien und Millionensummen.

Am Ende verlor Rebekah Vardy vor Gericht gegen Rooney. Die zuständige Richterin urteilte, Vardy habe Geschichten über Coleen Rooney an die Presse weitergegeben.

"Wagatha Christie": Rebekah Vardy bezieht Stellung

Jetzt hat sich die Ehefrau von Leicester City-Spieler Jamie Vardy zum ersten Mal selbst geäußert und etwas Schadensbegrenzung betrieben. In einem Interview mit der britischen Zeitung "The Sun" beschrieb sie den Moment, nachdem Rooney im Jahr 2019 ihr Posting absetzte, in dem sie Vardy des Betrugs beschuldigte. Sie sei damals in Dubai gewesen und war entsetzt über die Anschuldigungen. 

"Ich hatte einen verpassten Anruf von einer unterdrückten Nummer, aber dann hat sie (Coleen) mir eine Nachricht geschickt und gesagt: 'Ich habe versucht, dich anzurufen'", erzählte Vardy. "Ich rief sie zurück und fragte: 'Was zum Teufel ist das?'", erinnerte sich die Spielerfrau. 

Rooney warf ihr Betrug vor

Der Hintergrund: Auf ihrem Instagram- und Twitter-Profil beschuldigte Coleen Rooney im Oktober 2019 ihre eigentliche Freundin, sie hintergangen und verraten zu haben. Lange Zeit habe sie vermutet, jemand aus ihrem Freundeskreis würde Details aus ihren privaten Instagram-Storys an die britische Zeitung "The Sun" weitergeben und überlegte sich deshalb eine Strategie, den Verräter zu überführen. Wegen ihrer detektivischen Nachforschungen wurde Rooney in den Medien "Wagatha Christie" genannt. Eine Kombination aus der englischen Bezeichnung für Spielerfrauen, "WAGs" ("Wives and Girlfriends") und Agatha Christie. 

"Ich habe jeden geblockt, sodass niemand mehr meine Instagram-Storys sehen konnte, bis auf einen Account", schrieb sie. "Über die vergangenen fünf Monate habe ich eine Reihe falscher Storys gepostet, um zu sehen, ob sie ihren Weg in die 'Sun' finden würden. Und wisst ihr was? Haben sie!", erläuterte die Ehefrau von Wayne Rooney. "Ich habe von allen Storys Screenshots gemacht und gespeichert, die deutlich zeigen, dass nur eine Person sie gesehen hat. Es ist...Rebekah Vardys Account."

Hass im Netz

Im Interview erklärte Vardy, sie sei ihrer ehemaligen Freundin nicht böse und würde sogar mit ihr einen Kaffee trinken gehen, wenn sich die Gelegenheit ergebe. Was ihr allerdings zu schaffen mache, seien die vielen Hassnachrichten, die sie jeden Tag erhalte. "Es ist, als hätte ich jemanden getötet", verriet sie. 

"Ich glaube, ich leide wahrscheinlich an PTBS", sagte sie der "Sun". "Ich fühle mich körperlich krank, wenn ich über den Prozess und die Geschehnisse spreche, und ich habe Albträume. Ich habe noch keine Diagnose erhalten, aber ich weiß, dass ich wahrscheinlich eine weitere Therapie brauche. Es war eine furchtbare Zeit", sagte Vardy.

Nach der Niederlage vor Gericht könnten auf die Spielerfrau und ihren Mann Geldsorgen zukommen. Von einer geschätzten Summe von drei Millionen Pfund Schadensersatz inklusive Anwaltskosten ist die Rede. 

Quelle: "The Sun"

ls

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