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Absurde Aktion 50 Cent kauft 200 Frontplätze bei Ja-Rule-Konzert – um sich an ihm zu rächen

50 Cent und Ja Rule haben schon seit fast 20 Jahren Streit
50 Cent und Ja Rule haben schon seit fast 20 Jahren Streit
© DPA/Photoshot / Picture Alliance
Auf dem Höhepunkt seiner Karriere war 50 Cent der erfolgreichste Rapper der Welt. Nun macht er vor allem mit Pleiten und kleinen Skandalen Schlagzeilen – so wie bei einer fiesen Rache-Aktion gegen Erzfeind Ja Rule.

Es ist schon eine Weile her, dass die Namen Ja Rule und 50 Cent im Zusammenhang mit Musik in den Schlagzeilen waren. Die beiden Rapper haben den Höhepunkt ihrer Karriere längst hinter sich. Ihre Streitigkeiten scheinen sie aber immer noch nicht beigelegt zu haben. Gerade hat 50 Cent, der mit echtem Namen Curtis Jackson heißt, angekündigt, dass er 200 Karten für ein Ja-Rule-Konzert gekauft hat – damit der vor leeren Rängen spielen muss.

Anders als hierzulande sind Konzerte in den USA in der Regel recht gesittete Veranstaltungen. Statt in einem großen Pulk vor der Bühne zu stehen, sitzen die Zuschauer dort wie in einem klassischen Konzertsaal auf reservierten Sitzplätzen. Da Jackson die 200 Frontplätze kaufte, würden die also leer bleiben – und Ja Rule würde von der Bühne aus auf die leeren Ränge blicken. 

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50 Cent bezahlt 3000 Dollar für einen Diss

Ob er die Tickets wirklich gekauft hat, ist allerdings nicht klar. 50 Cent behauptet das in seinem Instagram-Profil. 15 Dollar will er pro Karte ausgegeben haben. Der ganze Spaß hätte ihn also nur 3000 Dollar gekostet. Denkbar ist aber auch, dass es sich nur um einen Troll-Versuch handelt. Dafür spricht, dass "Fiddy" zwar ein Video von seinem Konzertbesuch postete, es aber sehr klar aus verschiedenem anderen Material zusammengeschnitten war.

Jackson hatte bereits Jas Partnerin Ashanti aufs Korn genommen, nachdem bekannt geworden war, dass sie von einem Comeback-Konzert nur 24 Tickets verkauft hatte. 50 Cent und Ja Rule haben bereits seit fast 20 Jahren Streit. Immer wieder kam es zu verbalen und auch körperlichen Auseinandersetzungen.

Das Cash für eine solche Aktion hat Jackson wieder: Nachdem er vor einiger Zeit Insolvenz anmelden musste, hatte er dieses Jahr einen Serien-Deal beim US-Sender "Starz" für knapp 150 Millionen Dollar unterzeichnet. Für 50 Cent wäre es nicht das erste Mal, dass er Geld ausgibt, um anderen auf die Nerven zu gehen. Dem Boxer Floyd Mayweather hatte er eine Million Dollar angeboten, wenn er eine Seite aus einem Harry-Potter-Buch laut vorlesen würde. Mayweather wird nachgesagt, dass er nicht lesen kann. Die Antwort des Boxers war allerdings brutal: Er bot Jackson in einem Gegenangebot fünf Millionen Dollar, wenn der ein Video posten würde, in dem sein Sohn ihm sagt, dass er ihn liebt. Jackson konnte oder wollte nicht liefern.

mma

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