HOME

Stiftung Warentest: Espresso: So gut schneiden die Italiener ab, so schlecht der von Starbucks

Stiftung Warentest hat ganze Espressobohnen genauer unter die Lupe genommen, darunter verkaufsstarke Marken wie Lavazza und Starbucks. Im Test schneiden die Espressi eigentlich gut ab – bis auf zwei.

Espresso Stiftung Warentest

Der kleine Wachmacher: Espressobohnen bei Stiftung Warentest im Test

In Italien ist Espresso nicht nur ein Wachmacher, sondern auch Ausdruck von Kultur. Morgens vor der Arbeit trifft man sich in einer Kaffeebar, bestellt einen Espresso an der Theke für etwa 50 Cent, schließt die Augen und genießt ihn Schluck für Schluck. Für Italiener ist guter Kaffee eine Selbstverständlichkeit, in Deutschland leider flächendeckend gesehen immer noch Mangelware.

Stiftung Warentest hat sich die Espressobohnen der üblichen Marken mal etwas genauer angesehen. 18 Produkte wurden auf Aussehen, Geruch, Geschmack, Mundgefühl und Nachgeschmack getestet. Alle Espressi wurden in einem Vollautomaten zubereitet. Das Ergebnis? 16 der 18 geprüften Espressi schneiden gut ab, zwei befriedigend. Getestet wurden Espressi von bekannten Herstellern, Ware vom Discounter, von Kaffeehausketten und auch Bio- und Fairtrade-Produkte.


Knapper Testsieger mit der Gesamtbewertung "Gut" (wie könnte es anders sein) ist ein Italiener: der Lavazza Espresso Cremoso für 12,60 Euro je Kilogramm. Geschmacklich kommt er sogar auf die Note "Sehr gut". Nur bei den Fragen zu den sozialen und ökologischen Produktionsbedingungen zeigte sich der Anbieter intransparent wie Stiftung Warentest schreibt. 

Schlusslichter im sensorischen Test sind die Espressi von Starbucks (22 Euro pro Kilogramm) und Lidl (7,80 Euro pro Kilo). Der Espresso von Starbucks schmecke einseitig bitter, stark rauchig und flach. Der von Lidl rieche nicht intensiv genug und kaum geröstet. 

Kulinarisches Rätsel: Hätten Sie's gewusst? So entsteht der goldbraune Schaum auf dem Espresso
Mahlen  Viele Aromastoffe sind flüchtig – daher der sensationelle Duft beim Mahlen. Espresso wird, wenn immer möglich, aus frisch gemahlenen Bohnen zubereitet. Dafür muss das Kaffeemehl (7 bis 11 g pro Tasse) sehr fein sein. So entsteht im Siebträger ein feinporigeres "Labyrinth" (Kaffeekuchen), durch das anschließend Wasserdampf geleitet wird. In den kleinen Poren kommt der Dampf intensiv mit dem Kaffee in Kontakt und löst die meisten Aromen.

Mahlen

Viele Aromastoffe sind flüchtig – daher der sensationelle Duft beim Mahlen. Espresso wird, wenn immer möglich, aus frisch gemahlenen Bohnen zubereitet. Dafür muss das Kaffeemehl (7 bis 11 g pro Tasse) sehr fein sein. So entsteht im Siebträger ein feinporigeres "Labyrinth" (Kaffeekuchen), durch das anschließend Wasserdampf geleitet wird. In den kleinen Poren kommt der Dampf intensiv mit dem Kaffee in Kontakt und löst die meisten Aromen.


So muss guter Espresso sein

Guter Espresso weist eine feinporige Crema auf, die lange anhält. Geschmacklich ist  Espresso intensiv, leicht malzig, getreidig und rauchig. Auch säuerlich darf er sein, sowohl im Geschmack als auch in der Nase. Im Mund soll sich der Espresso leicht belegend und deutlich zusammenziehend anfühlen. Außerdem schmeckt guter Espresso lange nach.

Den vollständigen Teste finden Sie gegen Gebühr unter www.test.de/espressobohnen!


dsw
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.