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Star-Sängerin: Anna Netrebko spricht über den Autismus ihres Sohnes

Als sie von der Krankheit ihres Kindes erfuhr, habe sie geglaubt, sie müsse sterben: Opernsängerin Anna Netrebko spricht in einem Interview offen über den Autismus ihres Sohnes Tiago. Anderen will sie Mut machen.

Anna Netrebko: Aus der Ehe mit Erwin Schrott stammt Sohn Tiago

Anna Netrebko: Aus der Ehe mit Erwin Schrott stammt Sohn Tiago

Die Sopranistin Anna Netrebko geht offen mit dem Autismus ihres Sohnes Tiago um - und wendet sich an andere betroffene Eltern: "Sie müssen den Mut haben, darüber zu sprechen. Die Medizin hat große Fortschritte gemacht", sagte die 44-Jährige der italienischen Zeitung "Corriere della Sera".

Als die Krankheit bei ihrem Sohn erkannt worden sei, habe sie geglaubt, sie müsse sterben. Der inzwischen achtjährige Tiago sei aber gut vorwärtsgekommen und lerne nun privat in New York, wo es die besten Therapeuten gebe. "Um ein Beispiel zu geben: Wenn ich ihn etwas frage, was zwei Jahre zurückliegt, als ich an der Mailänder Scala sang, erinnert er sich an nichts", sagte Netrebko. "Aber er ist der glücklichste Mensch auf Erden." 

Anna Netrebko mit Sohn Tiago und ihrem Ehemann Yusif Eyvazov

Anna Netrebko mit Sohn Tiago und ihrem Ehemann Yusif Eyvazov  

Anna Netrebko über ihren Ehemann

Tiago stammt aus Netrebkos Verbindung mit dem Bassbariton Erwin Schrott. Das Traumpaar der Klassik trennte sich 2013. Netrebko ist nun mit dem Tenor Yusif Eyvazov verheiratet. Beide stünden gerne gemeinsam auf der Bühne, sagte sie. "Wir haben das gleiche Repertoire und versuchen oft zusammenzuarbeiten", sagte sie. Allerdings möge er es nicht, wenn sie zu laut an seinem Ohr singe - und sie könne nicht ertragen, wenn er sie an den Haaren anfasse.


kis / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(