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Melinda und Bill Gates Privatdetektive und Fehlverhalten am Arbeitsplatz: Die Gates-Trennung könnte schmutzig werden

Melinda und Bill Gates
Melinda und Bill Gates haben die Scheidung eingereicht
© Chris Radburn / Picture Alliance
Bislang hält sich Microsoft bedeckt, wenn es um die Scheidung von Bill und Melinda Gates geht. Doch neue Gerüchte könnten das Unternehmen bald zum Reden zwingen. 

Bill und Melinda Gates galten als das Super-Paar der vergangenen Jahrzehnte, weitgehend frei von Skandalen und nur in den Schlagzeilen, wenn ihre Stiftung Großes geleistet hatte. Doch ihr Image bekommt immer mehr Risse.

Bill und Melinda Gates: Sein Image bekommt Risse

In einem neuen, ausführlichen Artikel in der Zeitschrift "Vanity Fair" kommen Insider zu Wort, die das bisherige Bild der beiden infrage stellen.

Auch Microsoft könnte bald gezwungen sein, Stellung zu beziehen, nachdem sich das Unternehmen bislang bedeckt gehalten hatte. Denn angeblich war der Tech-Nerd Gates nicht der devote Ehemann, als der er in der Öffentlichkeit dargestellt wurde. In der "Vanity Fair" offenbarte nun ein ehemaliger Mitarbeiter, dass Gates die Menschen um sich herum mit NDAs (Non Disclosure Agreements, die es einer Person verbieten, vermeintliche Geheimnisse auszuplaudern) ruhig gehalten haben soll.

"Herablassend" und "unerbittlich"

"Für eine so lange Zeit wurde einem gesagt: 'Du hast ein NDA. Du kannst nicht reden'", sagte der Mitarbeiter. Er selbst habe einen solchen Vertrag unterschrieben, habe jetzt aber Mut gehabt, sich doch zu äußern. Trotz der Angst vor Gates' Rechtsbeistand. "Und das sind keine netten Anwälte", erklärte er. In dem Artikel nennt er seinen ehemaligen Chef "unerbittlich" und "herablassend", sagte außerdem: "Er stellt dir eine Frage und wenn du antwortest, sieht er dich an und sagt: 'Das ist NICHT die richtige Antwort.'"

Tochter von Bill Gates

Des Weiteren ist von außerehelichen Beziehungen die Rede. Wie die "New York Times" berichtet hat, soll Gates Mitarbeiterinnen nachgestellt haben. Die Frauen haben sich nicht gezwungen gefühlt, doch das Machtgefüge sei trotzdem aus dem Gleichgewicht gewesen. "Ich wusste, dass es viele außerbetriebliche Treffen gab, die nicht in seinem Kalender standen", berichtete auch der ehemalige Mitarbeiter. 

Gerüchte um Privatdetektive

Zwei Insider, die mit der "Vanity Fair" sprachen, behaupteten außerdem, Melinda Gates habe einen Privatdetektiv engagiert, bevor sie die Scheidung einreichte. Melinda Gates bestritt die Gerüchte mit einem Statement. Niemand in ihrem Team habe je mit einem Privatdetektiv zusammengearbeitet. 

Doch eines ist klar: Sollten sich die Gerüchte um Gates' Verhalten am Arbeitsplatz bewahrheiten, könnte Microsoft doch noch gezwungen sein, ein öffentliches Statement abzugeben. 

Verwendete Quellen: "Vanity Fair" / "New York Times"

ls

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