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Nach Heroin-Überodis seiner Tochter: Bob Geldof gibt sich die Schuld an Peaches' Tod

Bob Geldof gibt sich selbst die Schuld am Tod seiner Tochter Peaches. Als Vater habe er versagt - und mit dem tragischen Ereignis noch lange nicht abgeschlossen, sagte er jetzt in einem Interview.

Bob Geldof hat starke Schuldgefühle wegen des frühen Todes seiner Tochter Peaches.

Bob Geldof hat starke Schuldgefühle wegen des frühen Todes seiner Tochter Peaches.

Vor einem halben Jahr starb Peaches Geldof mit nur 25 Jahren an einer Überdosis Heroin. Jetzt hat ihr Vater Bob Geldof über das tragische Ereignis gesprochen - und sich selbst die Schuld am Tod seiner Tochter gegeben. In einem Interview mit dem britischen Fernsehsender ITV sagte der 67-jährige Musiker, er habe von der Heroinsucht seiner Tochter gewusst. "Natürlich wusste ich davon und wir haben mehr als nur darüber gesprochen." Was genau das bedeutet, wollte er jedoch nicht sagen.

Peaches sei sehr klug gewesen, sagte er. "Sie wusste, wie das Leben sein sollte und versuchte sehr hart, das zu erreichen - hat es aber nicht geschafft." Stattdessen sei sie schon als junges Mädchen immer wieder auf Partys geschickt, verfolgt und fotografiert worden. Auch den Drogentod ihrer Mutter Paula Yates habe sie nie wirklich verarbeiten können.

"Aber ich gebe nicht den Zeitungen die Schuld, sondern mir selbst. Als Vater, der verantwortlich ist aber versagt hat", sagte er weiter. Gedanklich gehe er immer und immer wieder alles durch und überlege, was er hätte tun können, um den frühen Tod seiner Tochter zu verhindern. Es werde noch eine ganze Weile dauern, bis er das Geschehene verarbeitet habe. "Es kam alles zu plötzlich und zu unerwartet."

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