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Britischer Comedian Sacha Baron Cohen hat Angst vor der Abschiebung


Durch seine außergewöhnlichen Rollen gerät der Komödiant Sacha Baron Cohen immer wieder ins Visier der Polizei. Manchmal hilft da nur noch eines: die Flucht.

Der britische Schauspieler Sacha Baron Cohen steht bei der Polizei in Arizona und Kansas unter Beobachtung. Seit den Dreharbeiten zu seinen Komödien "Borat" und "Brüno" habe das FBI und der US-Geheimdienst ein Auge auf ihn geworfen, sagte er laut "Express.co.uk". "Es gibt Städte in bestimmten US-Staaten, in denen ich nicht drehen kann, da mir bei einer Festnahme das Visum weggenommen werden könnte."

Einmal ist der 40-Jährige nur knapp der Polizei entkommen. Beim Drehen einer Bondage-Szene in einem Hotelzimmer für den Film "Brüno" hatte der Hotelmanager die Polizei gerufen. "Wir wussten, dass wir ungefähr fünf Minuten haben, bis die Polizei auftauchen und mich verhaften würde", erinnerte sich Cohen. Sein Bodyguard habe sofort "Alles raus" gebrüllt, da sie ganze 14 Stockwerke von ihrem "Fluchtwagen" getrennt waren. Kurzerhand machte sich das Team auf einer klapprigen Feuerleiter auf den Weg nach unten. "Die Leiter reichte nur bis zur zweiten Etage, daher bin ich auf meinen High Heels die letzten Meter hinuntergesprungen." Cohen schaffte es mit seinen Kollegen rechtzeitig in das Auto, um den Staat zu verlassen.

Seit Mitte Mai ist der in Los Angeles lebende Comedian in dem Kinofilm "Der Diktator" zu sehen. Darin spielt er einen afrikanischen Diktator, der in den Straßen von New York sich selbst überlassen wird.

cob/BANG

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