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DSDS-Sieger: Darum hat Alexander Klaws den Brief an Daniel Küblböck nicht unterzeichnet

Sieben DSDS-Teilnehmer der ersten Staffel haben einen rührenden Brief an Daniel Küblböck geschrieben. Sieger Alexander Klaws nicht. Auf Facebook hat er nun erklärt, warum.

Daniel Küblböck und Alexander Klaws

2002/2003 nahm Alexander Klaws zusammen mit Daniel Küblböck an der ersten Staffel der Castingshow "DSDS" teil. Klaws gewann damals, Küblböck wurde Dritter.

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Im Winter 2002/2003 ging der Stern von Daniel Küblböck auf. Durch seine Teilnahme an der ersten Staffel der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" wurde der damals 17-Jährige einem Millionenpublikum bekannt. Das Finale erreichte damals eine Rekordquote von 12,8 Millionen Zuschauern.

In einem bewegenden Brief haben sieben der damaligen Teilnehmer an Küblböck erinnert. "Es tut uns unendlich leid, auf diese Weise zu erfahren, welche grausame Traurigkeit Dich die letzten Monate umgeben haben muss“,  heißt es in dem Schreiben, das Juliette Schoppmann, Stephanie Bauckmayer, Andrea Josten, Daniel Lopes, Vanessa Struhler, Nektarios Bamiatzis und Gracia Baur unterzeichnet haben.

Alexander Klaws hat nicht unterschrieben

Ein Name fehlt allerdings auf der Liste: Alexander Klaws, der Sieger der ersten "DSDS"-Staffel. Dafür erntete der 35-Jährige zum Teil heftige Kritik. Auf seiner Facebook-Seite hat der Sänger und Musicaldarsteller nun Stellung bezogen und erklärt, weshalb er dem Schreiben seine Unterschrift verwehrt hat: "Es hat sich einfach heuchlerisch angefühlt, Teil einer Sammel-Nachricht zu sein über jemanden, mit dem man seit 14/15 Jahren keinerlei Kontakt hatte." Das habe etwas mit Respekt dem Betroffenen gegenüber zu tun, so Klaws. Außerdem gebe es heutzutage auch ohne Facebook die Möglichkeit, an dem Schicksal eines Menschen teilzuhaben.

Die heftigen Attacken auf seine Person haben dem Sänger sichtlich zugesetzt. "Als Arschloch etc. betitelt zu werden, nur weil für euch Clowns die Welt ohne Facebook nicht existiert, ist schlichtweg abartig!" Sein Vorschlag: "Setzt euch lieber mal mit dem Thema 'Mobbing' auseinander, oder unterstützt Menschen dabei, die sich im eigenen Körper gefangen und durch die eigene Umwelt unterdrückt fühlen, nur weil sie eben einfach anders sind als andere." 

Auch für Daniel Küblböck hat er ein paar Worte übrig. Natürlich sei er geschockt und es tue ihm unglaublich leid, für welchen Weg sich Daniel entschieden habe. "Ich hoffe einfach nur, dass egal wo du auch sein magst mein Kleiner, du nun in Ruhe deinen Weg gehen kannst!" 

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