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Klage gegen den Stargeiger: David Garrett kämpft um seinen Ruf

Die von seiner Ex-Freundin eingereichte Klage setzt David Garrett sichtlich zu. In der "Bild"-Zeitung kündigte der Stargeiger an, um seinen Ruf zu kämpfen.

David Garrett

David Garrett sieht sich Anschuldigungen seiner Ex-Freundin ausgesetzt.

David Garrett ist dieser Tage sichtlich angeschlagen. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe seiner Exfreundin setzen ihm ebenso zu wie die Klage auf zwölf Millionen Dollar, die Ashley Youdan beim Supreme Court in New York eingereicht hat. In der Klageschrift wird Garrett Körperverletzung im Zusammenhang mit bizarren Sexpraktiken vorgeworfen - Anschuldigungen, die der Musiker vehement bestreitet.

Im Kampf um seinen guten Ruf hat der 35-Jährige wiederholt mit Medien gesprochen. So gab er der "Welt" Anfang der Woche ein langes Interview, in dem er die Vorwürfe zurückwies: "Noch nie war ich gegen irgendeine Frau gewalttätig. Alles, was zwischen uns passierte, geschah einvernehmlich, ohne Gewalt und ohne jeden Zwang." Er habe in seinem Leben noch nie eine Frau geschlagen, auch keinen Mann.

Familie warnte David Garrett 

In der "Bild"-Zeitung legt Garrett noch einmal nach. Er sei tief enttäuscht von seiner Ex. Gleichzeitig kündigte der Geiger an: "Aber ich bin als Künstler auch ein Kämpfer und werde nicht zulassen, dass mein Ruf ruiniert wird. Zurzeit trösten mich meine Musik und die Treue meiner Fans, bei denen ich mich dafür bedanken möchte, dass sie mir den Rücken stärken.“

Auf Facebook bedankte sich der Musiker für den Zuspruch seiner Anhänger:


Unterstützung bekommt David Garrett auch von einer anderen Exfreundin: Model Tatiana Gellert sagte der "Bild", sie habe David als liebevoll, selbstlos und fürsorglich kennengelernt. "Er würde nie jemanden verletzten", so Gellert. 

Gleichzeitig zitiert das Boulevardblatt aber auch eine Verwandte des Musikers, die von verhängnisvollen Tendenzen in David Garretts Leben berichtet. Die Familie habe ihm geraten, seine Besuche bei Prostituierten zu beenden. "Er hat sich in Kreise begeben, die ihn Karriere und Leben kosten können."

Genau an dem Punkt ist Garrett jetzt angekommen. Interviews wie mit der "Welt" oder der "Bild" sollen dem Zweck dienen, seine Karriere zu retten. Ob das gelingt - darüber dürfte aber letztlich das Urteil des Supreme Court in New York entscheiden.

che