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Deutschland-Besuch von Königin Beatrix: Mit Schirm, Charme und 'ner Krone

Es regnete und über der Dresdner Altstadt hingen dicke Wolken, als Hollands Königin Beatrix, Thronfolger Willem-Alexander und Prinzessin Máxima zu Besuch kamen. Bereits an den Tagen zuvor litt der Besuch der Königsfamilie unter dem Unbill des Wetters - nur in Essen lief es besser.

Bereits bei dem Empfang der niederländischen Königsfamilie durch den Bundespräsidenten am Dienstag war es so stürmisch, dass der Regenschirm eines Protokollbeamten den Windboen nicht stand hielt. Auch das sogenannte Bad in der Menge war deutlich feuchter als üblich - gleich drei Schirmträger mussten Beatrix und das Kronprinzenpaar Máxima und Willem-Alexander behüten.

Auch am Donnerstag in Dresden war die niederländische Königsfamilie in Sachen Wetter nicht vom Glück verfolgt. Beim Besuch im Zwinger kam es zu einer regelrechten Schirm-Choreographie. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich versuchte, mit einem Lächeln gut Wetter zu machen. Doch auch ihm gelang nicht, woran schon Bundespräsident Wulff zuvor gescheitert war: Keine deutschen Sonnenstrahlen für die niederländische Königin.

Erst NRWs First Lady Hannelore Kraft hatte Glück: Zum Abschluss ihres Staatsbesuchs in Deutschland besuchte Königin Beatrix am Freitag die ehemalige Zeche Zollverein in Essen und das - nach drei Tagen mit durchwachsenem Wetter - endlich bei strahlend blauem Himmel.

Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin zeigte sich dann auch ganz begeistert von ihrem Besuch und bezeichnete Königin Beatrix als "sehr nette Dame". Nach einem Treffen mit ihr sagte Kraft laut Staatskanzlei: "Wir haben uns wirklich exzellent unterhalten. Sie ist gut informiert und gut vorbereitet." In Essen wurde die Königin dann auch angemessen verabschiedet: Ein Bergmannschor stimmte ihr zu Ehren ein Ständchen an und das - genau, bei strahlendem Sonnenschein.

mm/vim/dpa / DPA