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Die Beckhams: Kleider und Krawalle

Italiens Topdesigner buhlen um die Gunst der Beckhams. Giorgio Armani hat Angst, dass "seine" Schäfchen David und Victoria zum Mode-Feind überlaufen.

Von Gil Eilin Jung

Was muss Giorgio Armani nicht alles ertragen. Gigantische 41 Millionen Euro soll der 74-jährige Modemogul in seine werbewirksamen Dessous-Models David und Victoria Beckham investiert haben. Und was macht Englands "Most Wanted Couple"? Es zeigt sich zum grenzenlosen Entsetzen des Altmeisters dauernd mit der Konkurrenz. Vor allem das öffentliche Rumkuscheln mit seinen Intimfeinden Domenico Dolce und Stefano Gabbana sei dem Mode- Grandseigneur "gar nicht recht", schreibt die seriöse italienische Tageszeitung "Corriere della Sera". Jetzt ist es sogar zum handfesten Fashion- Skandal gekommen.

Vordergründig geht es im Fall "Trousergate" um eine Armani-Hose, die Dolce & Gabbana dreist abgekupfert haben sollen. Armani: "Ich hätte ja verstanden, wenn Nobodys mich kopiert hätten - aber die?" Worauf das Designer-Duo süffisant stichelte: "Armani hat uns noch nie inspiriert. Wir haben sicher noch viel zu lernen, aber nicht von ihm." Der wahre Grund für die Fehde dürfte ein Wettstreit anderer Art sein. Die drei Designer buhlen auch privat um die Aufmerksamkeit des berühmten Paares.

Zurzeit liegen dabei die Herren Dolce und Gabbana klar in Führung: So speiste die ganze Familie Beckham unlängst im Dolce-Restaurant "Gold" in Mailand - natürlich begleitet von den beiden Design-Gurus, inklusive anschließendem Shopping in deren Store. Vielleicht profitiert bald ein lachender Dritter: Roberto Cavalli ist großer Beckham- Fan - und lauert seit Jahren auf seine Chance, "Becks" an sich zu binden.