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Enttäuschte Twitter-User: "Lachhaft": Dieter Bohlen wird für sein Statement zu Xavier Naidoo kritisiert

Chefjuror Dieter Bohlen äußerte sich in der ersten DSDS-Liveshow zum Rauswurf von Xavier Naidoo. Für seine Worte muss er jetzt viel Kritik einstecken. 

Dieter Bohlen erntet Kritik für seine Worte zu Xavier Naidoo

Dieter Bohlen hat sich am Ende der ersten DSDS-Liveshow zu Xavier Naidoo geäußert. Für seine Worte wird er jetzt kritisiert.

TV Now

Schon vor der ersten Liveshow von "Deutschland sucht den Superstar" hatte Chefjuror Dieter Bohlen auf Instagram angekündigt, sich live im TV zum Rauswurf von Xavier Naidoo äußern zu wollen. Der Sänger wurde als Juror von der Castingshow ausgeschlossen, nachdem auf Twitter ein Video aufgetaucht war, in dem der 48-Jährige gegen Flüchtlinge hetzt. Seiner Ankündigung kam Bohlen zwar nach, viele Fans hatten sich aber etwas anderes gewünscht.

Der 66-Jährige erklärte zu Beginn der Show nämlich zuerst auf Nachfrage von Neu-Moderator Alexander Klaws, er brauche noch eine halbe Stunde Bedenkzeit, um sich zu der Sache äußern zu können. Schon diese Worte stoßen im Netz auf Unverständnis. Vor allem, weil sich Dieter Bohlen tatsächlich erst ganz am Ende der Sendung äußerte. Manche User vermuteten, man wolle die Quote damit aufrecht erhalten.

User hätten sich klarere Worte von Dieter Bohlen zum Rauswurf von Xavier Naidoo gewünscht

Als es dann soweit war, erklärte der "Poptitan": "Wir machen hier eine Unterhaltungssendung und da geht es um Unterhaltung, nicht um Hass oder irgendwelche Hetze. Deshalb steht die ganze Jury und das ganze Team hinter der Entscheidung von RTL." Bei DSDS gehe es außerdem "um die Sänger und nicht um die Jury". "Das haben hier einige in der letzten Woche ein bisschen durcheinander gekriegt. Wir suchen hier nicht den Super-Juroren oder wer weiß was", sagte Bohlen.

Für diese Worte muss der Juror nun viel Kritik einstecken. Manche Twitter-User finden, er hätte sich deutlicher äußern müssen – das könne er schließlich auch, wenn er die DSDS-Kandidaten bewerten würde, bemängeln sie.

Andere User vertreten eine andere Meinung: Sie finden, Dieter Bohlen hätte Xavier Naidoo den Rücken stärken sollen, halten Bohlens Statement für "feige" und "lachhaft" und glauben, dass der "Poptitan" nur die Meinung des Senders vertritt, um seinen Arbeitsplatz zu sichern.

Dieter Bohlen "hält den Kopf hin"

Auch auf Dieter Bohlens Instagram-Account äußern seine Follower aktuell ihre Meinung und üben Kritik an den Worten des 66-Jährigen. Wie üblich reagiert der auf beinahe jeden Kommentar – und zeigt teilweise Verständnis für die Kritik. So schreibt ein Nutzer etwa: "Na ja, Dieter, auf der DSDS-Facebookseite gehen die Leute mit dir ziemlich hart ins Gericht. Und ganz ehrlich: Ich bin seit 35 Jahren dein Fan und werde es auch weiterhin sein, aber dein Statement gestern fand ich sehr enttäuschend. Da wär's besser gewesen, gar nix zu sagen." Dem stimmt Bohlen zu und antwortet: "Stimmt." 

Dieter Bohlen feiert 65. Geburtstag – und ist kreativer als die meisten Influencer

Ein anderer User kommentiert: "Auch wenn ich deine Meinung zum Rauswurf nicht teile, hast du zumindest ein klares Statement abgegeben und nicht rumgeeiert." Darauf schreibt Bohlen: "Das Problem ist nur, dass fast alle die Hintergründe nicht kennen und ich wie schon so oft den Kopf für was hinhalte."

Am kommenden Samstag wird die DSDS-Jury wieder zu viert sein. Wer dann neben Dieter Bohlen, Pietro Lombardi und Oana Nechiti sitzen wird, steht aber noch nicht fest. 

Quellen: "Deutschland sucht den Superstar" auf TV Now / Twitter / Instagram Dieter Bohlen


maf