Um ihre Unterstützung mit Menschen zu demonstrieren, die sexuell belästigt wurden, hatte sich Emma Watson für die Oscar-Verleihung am vergangenen Sonntag ihren Unterarm mit einem temporären Tattoo verziert: "Times Up" war dort zu lesen. Dumm nur, dass die Bewegung "Time's Up" (auf Deutsch: "Die Zeit ist um") heißt - es fehlte also ein Häkchen.
Anstatt sich jedoch in Grund und Boden zu schämen, nahm es der "Harry Potter"-Star mit viel Humor und äußerte sich charmant via Twitter zu dem peinlichen Fauxpas: "Eine Stelle als Korrekturleser für falsche Tattoos ist offen. Erfahrung mit Apostrophen ist ein Muss", schrieb Watson in dem Kurzmitteilungsdienst augenzwinkernd.
Emma Watson spendete mehr als eine Million Euro
Vorwürfe gegen den Hollywood-Filmproduzenten Harvey Weinstein hatten im Herbst eine weltweite Debatte über Missbrauch und sexuelle Ausbeutung ausgelöst. Für eine britische Frauen-Initiative analog zur "Time's Up"-Bewegung hat Watson bereits eine Million Pfund (umgerechnet etwa 1,1 Millionen Euro) gespendet.