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Eva Longoria: Erst Stretching, dann Sex

In der Kultserie "Desperate Housewives", die ab Mittwoch wieder auf Pro-Sieben läuft, ist Eva Longoria berühmt dafür, in knappen Höschen mit dem Gärtner zu turteln. Im stern.de-Interview erzählt die Schauspielerin, warum sie lieber nackt ist als Reizwäsche zu tragen.

Eva, in "Desperate Houswives" tauchen Sie ständig in Reizwäsche auf. Muss man da als Frau besonders auf seinen Körper achten?

Ja, und wie. Als ich das Skript für die Serie gesehen habe, dachte ich: Jetzt aber schnell zur Gym und trainieren, damit ich auch gut aussehe.

Haben Sie in der Vergangenheit nicht so viel trainiert?

Nein, ich habe das Glück, dass ich gute Gene habe. Ich bin ohnehin relativ petite und setze kaum Fett an.

Was für Übungen haben Sie denn gemacht, um besonders gut in Lingerie auszusehen?

Ich habe mir einen Personal Trainer angeheuert. Der hat mich jeden Tag für zwei Stunden gequält (lacht). Wir haben viel mit Gewichten gearbeitet. Das hat mir nicht soviel ausgemacht, aber die Cardio-Übungen fielen mir am Anfang schon schwer.

Keine Kondition?

Jetzt schon. Am Anfang der Serie weniger. Ich wohne ja in den Hollywood Hills. Da laufe ich jetzt auch sehr viel durch die Berge. Ich musste es erst lernen, dass das Laufen wirklich Spaß machen kann (lacht).

Sie müssen auch von Natur aus recht gelenkig sein, wenn wir an einige sehr, ähm, "sportliche Liebesszenen" mit dem Gärtner denken?

(lacht). Ja, das war ganz witzig. Bei einer dieser Szenen habe ich mir sogar mal einen Muskel im Oberschenkel leicht gezerrt. Merke: Bevor Du Sex auf dem Tisch hast, bitte erst einmal ein bisschen "Stretching" machen.

Was sagt denn Ihr Ehemann Tony Parker dazu, wenn er Sie jetzt leicht bekleidet im Fernsehen sieht?

Ach, das nimmt er ganz locker. Er weiß ja, dass es mein Job ist. Und außerdem werde ich in der neuen Staffel etwas bedeckter auftauchen (lacht), glaube ich zumindest.

Wie hat der unglaubliche Erfolg dieser Serie ihr ohnehin schon stressiges Leben verändert?

Es ist noch stressiger geworden. Ich habe im Moment kaum noch Zeit für mich. Ständig muss ich drehen. Der Nachteil: Du musst wirklich lernen, mit Deinen Kraftreserven gut zu haushalten. Ich kann nicht die Nächte durchzechen. Das macht Dein Körper einfach nicht mehr mit. Du musst schon so ein bisschen wie ein Spitzensportler an diese Arbeit heran gehen.

In der Serie achten Sie ernorm auf Ihr Äußeres. Sind Sie privat auch so eitel?

Eigentlich nicht so sehr. Ich bin eher der Typ Frau, die kein Make-Up auflegen muss, bevor Sie das Haus verlässt. Haare im Pferdeschwanz zusammen gebunden, und los geht's. Mein größtes Problem, wenn ich so durch die Gegend ziehe. Im Supermarkt verkauft mir niemand eine Flasche Wein, weil die Kassiererin mir nicht abnimmt, dass ich schon 21 Jahre alt bin (lacht).

Wie fühlt man sich eigentlich als gefragtes Sexsymbol?

Danke für die Blumen. Harte Arbeit, Senor (lacht).

Wenn man so oft auf Parties ist, leidet da nicht irgendwann die Figur darunter. Immerhin gibt es überall Häppchen?

Und die liebe ich. Ich bin kein Mensch, der ständig nur Karotten-Stäbchen in den Mund schiebt und Evian-Wasser trinkt. Ich komme aus Texas. Da wird ordentlich gegessen. Ein Steak trägt keiner an mir vorbei.

Also keine strikte Diät für Sie?

Überhaupt nicht. Ich weiß, dass sich das immer ein bisschen albern anhört, wenn Schauspieler sagen, sie seien genetisch gut ausgestattet. Aber es ist tatsächlich so. Ich war schon immer ein dürrer Hering. Ich kann essen, was ich will.

Haben Sie denn einige Schwächen, wenn es ums Naschen geht zum Beispiel?

Absolut. Schokolade. Einen Abend vor dem Fernseher mit einer 300 Gramm Tafel. Die verdrücke ich alleine. Da hält mich keiner auf (lacht).

Sie können Reizwäsche besonders gut tragen. Auch privat?

Nein, privat liebe ich es eher nackt. Ich fühle mich total wohl in meiner Haut, und deshalb habe ich auch nichts gegen Nacktheit.

Wir treffen Sie also demnächst mal an einem FKK-Strand?

Soweit würde ich dann auch wieder nicht gehen. Ich will ja nicht, dass mein Körper überall in den Magazinen auftaucht. Ein bisschen Schüchternheit gehört schon dazu.

Eva, Sie sind immer so positiv. Eine Lebenseinstellung?

Ja, und die hat auch etwas mit dem Wohlfühl-Faktor zu tun. Menschen, die das Leben positiv betrachten, sind meist gesünder und haben mehr Energie. Ich genieße jede Minute meines Daseins.

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Interview: Frank Siering