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FHM-Wahl: UN-Botschafterin löst Popsternchen ab

Tiefer hätte Britney Spears kaum fallen können. Bei der zur sexysten Frau schaffte es die Vorjahres-Gewinnerin nicht mal mehr unter die Top 100. Mit vollen Lippen und brauner Mähne wären ihre Chancen offenbar besser gewesen.

Wie kurzlebig Schönheitsideal und Sexappeal sind, demonstriert in diesem Jahr die "FHM"-Wahl zur sexysten Frau der Welt deutlich wie nie zuvor. Britney Spears, die Gewinnerin des Vorjahres, schaffte es dieses Jahr nicht mal mehr unter die ersten 100. Der Typ Blondes Pop-Püppchen scheint nicht mehr gefragt zu sein bei den 15 Millionen FHM-Lesern, die sich an der Wahl beteiligten. Stattdessen setzten sie auf Brünett und Schmollmund und wählten Hollywood-Star Angelina Jolie auf Platz 1. Auf Platz 2 kam Schauspielerin Jennifer Garner.

Ganz abgschrieben haben die FHM-Leser den Typ Britney Spears aber offenbar doch nicht: Hotel-Erbin Paris Hilton landete auf Rang drei. Auf die Plätze vier bis zehn schafften es Charlize Theron, Halle Berry, Alyssa Milano, Teri Hatcher, Pamela Anderson, Scarlett Johansson and Lindsay Lohan. Relativ weit vorn auf der Liste der attraktivsten Frauen stehen auch die britische Schauspielerin Keira Knightley, die russische Tennisspielerin Maria Scharapowa und Schauspielerin Sofia Vergara, die als Freundin von Tom Cruise bekannt wurde.

"Angelina Jolie verkörpert alles, was unsere Leser unglaublich sexy finden", interpretiert Chefredakteur Scott Gramling das Ergebnis der Umfrage. "Sie ist nicht nur atemberaubend schön, sondern auch intelligent, geradeheraus, sie tritt leidenschaftlich für ihre Überzeugungen ein und hat sich weltweit Anerkennung für ihren unermüdlichen Einsatz für Flüchtlingskinder erworben."

Die 29-jährige Jolie hat sich als UN-Botschafterin für Schulen in Kambodscha, Kinderstationen in srilankischen Krankenhäusern sowie Programme für Waisen- und Straßenkinder eingesetzt. Ihr Adoptivsohn Maddox kommt aus Kambodscha. Und weil sich der kleine Maddox einen Bruder aus Afrkika wünscht will die Schauspielerin jetzt noch ein weiteres Kind adoptieren.

AP / AP