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Das Herz hörte auf zu schlagen Fiona Erdmann verabschiedet sich von ihrem toten Baby

Model Fiona Erdmann posiert im weißen Kleid auf der Fashion Week
Erst vor drei Wochen hatte Fiona Erdmann öffentlich ihre zweite Schwangerschaft verkündet
© xN.xKubelkax/xFuturexImage / Imago Images
In der 18. Schwangerschaftswoche hörte das Herz ihres Kindes auf zu schlagen. Vor wenigen Tagen erst schrieb Fiona Erdmann, das Schlimmste stünde ihr noch bevor. Nun war Erdmann offenbar im Krankenhaus in Dubai, um ihr Baby tot zur Welt zu bringen.

Wie nah Freude und Leid häufig beieinander sind. Erst vor drei Wochen hatte Fiona Erdmann öffentlich auf Instagram ihre Schwangerschaft verkündet, hatte sich riesig mit ihrer Familie auf ihren "Engel" gefreut. Doch nur eine Woche später musste die kleine Familie bereits den Tod ihres Baby verkraften. Das Herz des Kindes hörte in der 18. Schwangerschaftswoche auf zu schlagen.

"Der Himmel ist um einen Stern reicher geworden"

Als wäre das nicht schlimm genug, musste die 32-Jährige nun auch den Gang in Krankenhaus antreten, um das tote Kind zu gebären. Trotz dieses Schocks meldete sie sich jetzt auf Instagram bei ihren Freund:innen und Follower:innen – trauerte öffentlich auf der sozialen Plattform: "Der Sternenhimmel am 10.05.2021 um 8:30 in Dubai... er ist um einen Stern reicher geworden. Du bist nun Zuhause angekommen mein kleiner Engel."

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Die Anteilnahme in der Kommentarspalte ist hoch. Zahllose Freund:innen und Kolleg:innen sprechen Fiona Erdmann und ihrem Freund ihre Anteilnahme aus. Auch ehemalige Wegbegleiterinnen von Germany's Next Topmodel drücken in herzlichen Worten ihr Beileid aus. Hana Nitsche etwa schreibt: "Gute Reise für euren Engel, aber ihr seht euch wieder eines Tages".

Die Familie bleibt stark für Leo, das erste Kind

So schwer es sowohl für Fiona Erdmann als auch ihren Freund sein muss, privat und in der Öffentlichkeit stark zu bleiben, ist Erdmann mehr als dankbar für ihren gesunden Sohn Leo. So schrieb sie erst vor wenigen Tagen: "Es hat mir einfach noch einmal bewusst gemacht, was es für ein wahnsinniges Wunder ist, ein gesundes Kind in den Armen halten zu können. Dieses Erlebnis hat mich einfach so unfassbar dankbar gemacht und mir gezeigt, dass ich nicht zu sehr traurig sein sollte, sondern glücklich für das was ich habe!"

Fehlgeburt

Zudem hätten sie hunderte Zuschriften erreicht von Frauen und Eltern, die eine ähnliche Situation durchgemacht hätten und dennoch mit aufbauenden Worten Anteil nahmen. Auch diese Nachrichten hätten ihr gezeigt, wie wichtig es sei, Frauen mit einem solchen Schicksal nicht alleine zu lassen und öffentlich über Fehl- und Totgeburten zu sprechen.

In Deutschland hat statistisch gesehen etwa jede sechste schwangere Frau eine Fehlgeburt – nicht zuletzt deshalb tut es augenscheinlich vielen Personen gut, das Stigma aufzubrechen.

Quelle:  Instagram Fiona Erdmann / "Quarks"

mkb

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