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Schlagerstar: Freddy Quinn rechnet mit dem Fernsehen ab - und schießt gegen Helene Fischer

Einst gehörte er zu den Großen des Showgeschäfts. Mit der aktuellen Generation an Künstlern kann Freddy Quinn dagegen wenig anfangen. Im Interview spricht er über das Fernsehen, Helene Fischer - und ihren Ex Florian Silbereisen.

Freddy Quinn und Helene Fischer

"Die kenne ich gar nicht richtig": Das sagt Freddy Quinn über Superstar Helene Fischer.

DPA

Seinen letzten Hit landete er vor mehr als einem halben Jahrhundert, damals war Ludwig Erhard noch Bundeskanzler. Und seine letzte kleinere Fernsehrolle liegt mehr als anderthalb Jahrzehnte zurück. Der gebürtige Österreicher Freddy Quinn gehörte einst zu den erfolgreichsten Künstlern des Showgeschäfts, mittlerweile verbringt er seinen wohlverdienten Ruhestand in Hamburg.

Doch auch wenn seine großen Zeiten schon lange vorbei sind, hält der Sänger und Schauspieler mit seiner Meinung über die aktuelle Unterhaltungskultur nicht hinterm Berg. Im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung ließ Quinn seiner Meinung freien Lauf - und schoss einige Giftpfeile in Richtung deutsches TV ab. "Ich ertrage das meiste nicht, was mittlerweile im Fernsehen läuft", sagte er dem Boulevardblatt. 

Freddy Quinn über Helene Fischer

Eine Sendung hat der 87-Jährige besonders auf dem Kieker: "Beim 'Fernsehgarten' muss ich immer schnell wegschalten", so Quinn. Ihn störe das viele Playback - und die Unfähigkeit einiger Künstler, lippensynchron zu singen.

Nicht einmal die für ihre hohe Professionalität bekannte Helene Fischer will er von seiner Kritik ausnehmen. "Die kenne ich gar nicht richtig. Interessiert mich nicht", sagt er über die derzeit wohl erfolgreichste deutsche Sängerin. 

Noch schlechter kommt ihr Ex Florian Silbereisen weg, der neuer Kapitän des "Traumschiffs" geworden ist. Für Freddy Quinn eine totale Fehlbesetzung. "Da muss ein richtiger Kerl hin! Er kann in der Bord-Gastronomie servieren. Sonst nix!"

Auch der "Tatort" missfällt ihm

Sogar der "Tatort" war in seinen Augen früher besser. "Schimanski und so waren Kommissare! Die haben einfach ermittelt." Heute sei alles so verwirrend.

Immerhin: Zwei Formate fallen dem Wahl-Hamburger dann doch noch ein, die er gerne sieht: Die Krankenhaus-Serie "In aller Freundschaft" und das auf Vox ausgestrahlte Format "Shopping Queen’", das er vor allem wegen Moderator Guido Maria Kretschmer mag. "Ich find's toll, wie normal der mit seiner Homosexualität umgeht. So offen und frei. Macht ja auch nicht jeder."

Quelle: "Bild.de"

che