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Freundin von Prinz Harry: Kann die geschiedene Meghan Markle Prinzessin werden?

Großbritannien hofft auf ein neues Traumpaar: Die amerikanische Schauspielerin Meghan Markle soll die neue Freundin von Prinz Harry sein. Doch auf dem Weg ins Hause Windsor gibt es gleich mehrere Hürden.

Meghan Markle

Meghan Markle zeigt gerne Privatfotos von sich auf Instagram.

Als sie am Donnerstag ihre Wohnung in Toronto verlässt, wird sie von Fotografen umlagert. Alle wollen ein Bild von Meghan Markle machen. Der Ansturm vor dem Anwesen ist so groß, dass sogar die Polizei anrückt. Tagelang hatten Paparazzi ausgeharrt, jetzt ist es endlich soweit: Meghan Markle kommt aus dem Haus, steigt in einen Minivan und fährt davon. Die Szene dauert nur Sekunden, trotzdem sind alle glücklich. Denn das Foto dieses Ereignisses dürfte mehrere hundert Dollar einbringen. Der Grund: Markle soll die neue Freundin von Prinz Harry sein.

In der vergangenen Woche verbreiteten britische Medien erste Gerüchte. Demnach trifft sich Prinz Harry seit zwei Monaten heimlich mit Meghan Markle. Gerüchten zufolge haben sich Harry und die 35-Jährige Schauspielerin im Mai in Toronto bei den "Invictus Games" kennengelernt. Offiziell bestätigt hat der Palast die Liaison noch nicht. Trotzdem schwärmen einige britische Boulevardblätter in Großbritannien vom neuen Traumpaar und hoffen sogar auf eine baldige Prinzenhochzeit. 

Doch auf dem Weg zur Ehefrau von Prinz Harry gibt es für Meghan Markle gleich mehrere Hürden:

1. Meghan Markle ist Schauspielerin

Lady Diana war Kindergärtnerin, Kate Middleton Einkäuferin für eine britische Firma: Einen eigenen Beruf darf die Frau eines britischen Prinzen ruhig haben. Doch Schauspielerin? Darüber dürfte Queen Elizabeth II. kaum erfreut sein. Vor allem weil Meghan Markle in "Suits" auch schon in einigen Sexszenen zu sehen war. Klar ist: Sollte sie tatsächlich die Ehefrau von Prinz Harry werden, müsste sie die Schauspielerei aufgeben.

2. Meghan Markle ist Amerikanerin

Ausländer im britischen Königshaus? Geht das? Aber ja! Die Queen selbst hat es vorgemacht. Sie heiratete mit Prinz Philip einen Mann, der aus dem griechischen und dänischen Königshaus stammte. Ein Adliger - immerhin. Trotzdem nahmen Elizabeths Untertanen ihr die Hochzeit mit einem Ausländer übel. Das dürfte heute anders sein. Eine Amerikanerin würde vermutlich von den Windsors akzeptiert werden - vorausgesetzte sie nimmt die britische Staatsbürgerschaft an.

3. Meghan Markle ist geschieden

Als 1936 eine geschiedene Frau ins Hause Windsor einheiraten wollte, führte das zu einer schweren Krise: König Edward VIII. musste 1936 abdanken, weil er Wallis Simpson ehelichte. Doch die Zeiten haben sich auch bei den britischen Royals geändert. Prinz Charles durfte nach dem Tod von Diana 2005 seine langjährige Mätresse Camilla heiraten - eine geschiedene Frau. Und das, obwohl Charles der direkte Thronfolger ist. Die Einwilligung der Queen rührte allerdings vor allem daher, dass mit Prinz William ein Nachfolger bereits geboren war und weitere Kinder aus der Ehe mit Camilla nicht zu erwarten waren. Da Prinz Harry nur auf Platz fünf der Thronfolge steht, dürfte die Heirat mit einer Geschiedenen auch für ihn kein Problem werden.

Übrigens: Sollte Prinz Harry Meghan Markle tatsächlich heiraten, wird sie keinen Titel als Prinzessin führen. Vermutlich würde ihr der Titel eine Duchess, also einer Gräfin, verliehen werden. Als königliche Hoheit würde sie aber trotzdem angesprochen werden.


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