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Gefängnisstrafe: Keine Gnade für Jack Bauer

"24" heißt die erfolgreiche Serie mit Kiefer Sutherland alias Jack Bauer in der Hauptrolle. Seinen Gefängnisaufenthalt hingegen könnte man mit "48" sehr viel besser umschreiben. Denn die Staatsanwaltschaft will ihm keinen Promi-Bonus zugestehen und die volle Strafe absitzen lassen.

Von Ulrike von Bülow

In seiner Zelle, etwa drei mal zwei Meter groß, karge Wände, gibt es ein Aluwaschbecken, ein Aluklo und von Wand zu Wand zwei knallrot lackierte Pritschen, eine oben, eine unten. Die Matratzen darauf sind mit tannengrünem Plastik bezogen. Er kann sich überlegen, auf welcher von beiden er schläft, denn er ist allein in seiner Zelle untergebracht. Das ist der einzige Luxus, den man Kiefer Sutherland im Glendale City Jail zubilligt, einem Gefängnis am nördlichen Rand von Los Angeles. Sutherland könne sich noch so gut führen, "es wird keine frühzeitige Entlassung geben", sagt Nick Velasquez, Sprecher der Staatsanwaltschaft von Los Angeles, "er wird seine gesamte Strafe absitzen müssen."

Kiefer Sutherland war im September mit Alkohol am Steuer erwischt und festgenommen worden, dem folgte eine Anklage. Am Mittwoch nun hat ein Gericht den Schauspieler zu 48 Tagen Haft verurteilt; er muss außerdem 350 Euro Strafe zahlen, ein halbes Jahr lang wöchentlich an Therapiesitzungen teilnehmen und steht 60 Monate unter Bewährung. Sutherland ist Wiederholungstäter, ihm war bereits 2004 eine Bewährungsstrafe auferlegt worden, nach dem er nicht ganz nüchtern mit dem Auto unterwegs gewesen war.

Der Star aus "24" hätte sich mit seinem Haftantritt bis Ende Februar Zeit lassen können, ging gestern aber direkt ins Gefängnis, denn bei den Dreharbeiten zur siebten Staffel der Echtzeit-Serie ist gerade Winterpause. Die Polizei in Glendale veröffentlichte im Laufe des Tages seinen so genannten "Mugshot", jenes Foto für die Akten, das üblicherweise von Straftätern bei Haftantritt gemacht wird. Darauf trägt Kiefer Sutherland ein weißes Hemd und guckt so grimmig wie er als Superagent Jack Bauer in "24" immer guckt, wenn der einen Bösewicht vor sich hat und diesen gleich foltern wird.

Das weiße Hemd hat Sutherland abgelegt, er trägt jetzt einen orangefarbenen Overall, so wie alle Häftlinge im Glendale City Jail; nur Unterwäsche und etwas zu lesen durfte er dorthin mitnehmen. Er wird in den kommenden Wochen in der Wäscherei arbeiten und in der Küche bei der Essenausgabe helfen. Zum Frühstück gibt es für alle Orangensaft und Milch, beides serviert im Tetrapack, und dazu ein paar Scheiben Vollkornbrot und Cornflakes, alles abgepackt. Und mittags dann ein Stück Fleisch mit Mais und Möhrchen, wohl portioniert in einer Plastikschale. Alkohol gibt es keinen. Am 21. Dezember wird Sutherland 41 Jahre alt, diesen Geburtstag wird er also im Gefängnis feiern, ebenso Weihnachten und Sylvester. Das alles dürften ziemlich nüchterne Veranstaltungen werden.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.