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Gerichtsmediziner Brittany Murphy starb an Lungenentzündung


Woran starb Hollywood-Schauspielerin Brittany Murphy? Der Bericht der Gerichtsmedizin bringt jetzt etwas mehr Licht in den mysteriösen Todesfall. Einige Unklarheiten bleiben allerdings.

Hollywood-Schauspielerin Brittany Murphy ist nach Angaben von Gerichtsmedizinern an einer Lungenentzündung gestorben. Allerdings hätten beim Tod der 32-Jährigen am 20. Dezember auch verschreibungspflichtige Medikamente eine Rolle gespielt, wie am Donnerstag in dem Bericht der Mediziner in Los Angeles zu lesen war.

"Dieser Tod hätte vermieden werden können", sagte der Gerichtsmediziner Ed Winter der US-Zeitschrift "People". "Murphy wollte einen Arzt konsultieren, aber leider starb sie vorher. Hier haben wir einen Fall von einer Patientin mit Lungenentzündung, die blutarm ist und die auf eigene Faust Medizin schluckte, statt von Ärzten behandelt zu werden".

Klarheit erst in zwei Wochen

Winter sagte, dass im Körper der Schauspielerin keine illegalen Drogen gefunden wurden. "Es waren nur verschreibungspflichtige und rezeptfreie Arzneimittel". Um welche Medikamente es sich handelte, wurde nicht bekannt. Ein vollständiger Autopsie-Bericht solle in zwei Wochen vorliegen.

Murphy feierte 1995 ihren Durchbruch mit dem Kinohit "Clueless - Was sonst!" und stieg mit "Durchgeknallt" und "8 Mile" zum Star auf. In den vergangenen Jahren lieh sie auch Figuren in Zeichentrickfilmen ihre Stimme.

Murphys Ehemann: Leibschmerzen und Atemnot

Murphys Ehemann, der britische Drehbuchautor Simon Monjack, sagte kurz nach Murphys Tod, dass sich der Filmstar schon seit mehreren Tagen nicht wohlgefühlt und über heftige Leibschmerzen und Atemnot geklagt habe. Der Arzt habe eine Halsentzündung diagnostiziert, sagte Monjack. Nach Medienberichten fanden die Ermittler in ihrem Haus viele Medikamente, darunter Schmerztabletten, Antibiotika und Tabletten gegen Angstzustände und Migräne.

Murphys Mann verwahrte sich heftig gegen den Verdacht, dass sie einer Überdosis Drogen zum Opfer gefallen sein könnte. Ebenso unrichtig sei, dass sie an Magersucht (Anorexia) gelitten habe, sagte Monjack im Dezember dem "People"-Magazin. Allerdings habe Murphy an Herzproblemen gelitten.

APN/DPA DPA

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