Gülcan-Hochzeit Das Schwiegermonster


Nein, diesmal ist es nicht die böse Schwiegermutter: Die frisch vermählte Gülcan Karahanci muss offenbar ihren Schwiegervater fürchten. Heiner Kamps blieb der Fernsehhochzeit demonstrativ fern. In einem Interview hat er jetzt erklärt warum.

Kann er seine neue Schwiegertochter, die ständig brabbelnde Fernseh-Moderatorin (Bravo-TV und Viva) Gülcan Karahanci, etwa nicht leiden? Oder war ihm die Live-Übertragung der Hochzeit und der Medienrummel darum zu wider? Heiner Kamps, Gründer der Bäckerei-Kette Kamps und mehrfacher Millionär, hat erstmals nach der Hochzeit seines Sohnes Sebastian ein Interview gegeben. In der "Bild"-Zeitung erklärte der Geschäftsmann, warum er nicht zur Trauung erschienen ist.

Und offenbar lag es nicht an Gülcan. "Eigentlich ist sie ein nettes Mädchen", sagte Kamps über die 24-Jährige. Warum nur "eigentlich", darauf ging Kamps nicht näher ein. Jedenfalls habe er nicht versucht seinem Sohn die Hochzeit auszureden. Die Umstände hätte er sich allerdings anders vorgestellt. "Das ist nicht meine Welt. Deshalb habe ich mich ferngehalten. Da muss ich nicht dabei sein", erklärte er sein Fernbleiben.

Der Sender ProSieben hatte die Heiratsvorbereitungen des Paares in der siebenteiligen Doku-Soap "Gülcans Traumhochzeit" begleitet. Höhepunkt und Abschluss der Serie war die Live-Übertragung der Hochzeit vom Ostseestrand in Travemünde am Dienstagabend. Mit einer weißen Kutsche fuhr die Braut dann zur Trauung vor einem Hotel vor. Die 24-Jährige wurde von ihrem Vater in den mit weißen Blumen geschmückten Ballsaal geführt. Rund 140 Familienmitglieder, Freunde und Kollegen waren Zeugen, als sich das Paar - Hand in Hand unter einem riesigen Bogen aus weißen Blumen stehend - das Jawort gab.

Offenbar waren die Gäste aber nicht echt. Nach Informationen der "Bild"-Zeitungen waren einige extra für das Event gecastet worden. Mehr als ein Drittel der 120 Hochzeits-Gäste sollen Statisten gewesen sein. Eine Casting-Agentur habe die Kandidaten ausgesucht, schreibt die Zeitung. Und den Brautstrauß habe dann sogar eine Statistin gefangen, Schauspielerin Jasmin Omar aus Hamburg.

Der Zuschauerquote tat der Schwindel keinen Abbruch. 2,93 Millionen verfolgten das inszenierte Spektakel via TV. Und wahrscheinlich war Heiner Kamps wenigstens am Fernseher dabei.

Mai

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