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Häusliche Gewalt: Noch-Ehemann verklagt Liza Minnelli

Sängerin Liza Minnelli ist von ihrem Noch-Ehemann David Gest auf 10 Millionen US-Dollar Schadenersatz verklagt worden. Sein Vorwurf: Sie habe ihn mehrfach verprügelt.

Sängerin Liza Minnelli ist von ihrem Noch-Ehemann, dem Produzenten David Gest, auf 10 Millionen US-Dollar (rund 8,6 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt worden. Der Produzent wirft der 57-Jährigen vor, ihn in alkoholisiertem Zustand so schwer verletzt zu haben, dass er nun an Kopfschmerzen, Übelkeit, Bluthochdruck, Schwindelgefühlen und Schlafstörungen, leide. Minnelli habe ihn bei mehreren Gelegenheiten beleidigt und geschlagen, wovon der 50-Jährige neurologische Schäden davongetragen habe. Nach Angaben seines Anwalts befindet er sich derzeit in einer Rehabilitationsklinik.

Lampe nach Gest geworfen

Minnelli und Gest hatten sich im Juli nach nur 16 Monaten Ehe getrennt. Der Klageschrift zufolge, die Gest beim Supreme Court in Manhattan einreichte, soll Minnelli ihren Mann schon vor der Ehe geschlagen haben. Unter anderem soll sie in betrunkenem Zustand eine Lampe nach Gest geworfen haben und ihn danach mit der Faust ins Gesicht und in den Magen geschlagen haben. Minnelli, die mit einem Oscar, einem Emmy und zwei Golden Globes ausgezeichnete wurde, hatte bereits in der Vergangenheit mit Drogenmissbrauch für Schlagzeilen gesorgt.

In der Klageschrift heißt es, Gest sei eines von 835.000 männlichen Opfern häuslicher Gewalt, die jährlich in den USA misshandelt würden.

Minnellis Anwalt war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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